Wo Bilder statt Wörter sprechen

25-09-2008  
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Vokabeln zum Thema Obt und Meeresfrüchte. Foto:Khe

KARL-HEINZ EIFERLE Deutsch- spanische Wörterbücher gibt es viele. Aus der Reihe fällt ein Fotoband, mit dem Anfänger und Fortgeschrittene ihren Wortschatz erweitern könne.

Ein Bild sagt nicht immer mehr als tausend Worte. Manchmal steht es stellvertretend für nur eines. In dem visuellen Wörterbuch Spanisch-Deutsch aus dem Coventgarden Verlag kann man anhand von Bildern spanische beziehungsweise deutsche Vokabeln lernen. Über 6.000 Wörter und Redewendungen des täglichen Lebens sind darin farbig illustriert.

Der Sprachführer ähnelt auf den ersten Blick den bebilderten Speisekarten in Urlauber-Restaurants der Insel, bei denen die Gäste nur noch auf die Abbildung zeigen müssen, um ihre Bestellung aufzugeben. Aber mit diesem Vergleich wird man dem bunten Wörterbuch nicht gerecht. Unter jedem Bild steht die deutsche und spanische Bezeichnung des Begriffes. Das ist mitunter sogar für Menschen praktisch, die des Spanischen oder Deutschen mächtig sind. Denn mit manchen Bezeichnungen hat man auch in der eigenen Sprache seine liebe Not. Das Objekt vor dem geistigen Auge, kommt man nicht drauf, dass es eine Maracuja, ein Lungenautomat, ein Naanbrot, eine Pecannuss, eine Herzmuschel, eine iguana, ein Scrollbalken, eine Kardanwelle oder ein Kniesehnenstrang ist. Das sind Begriffe, die man nicht unbedingt jeden Tag braucht – aber manchmal halt doch. Über den zweisprachigen Index lassen sie sich leicht im Buch finden. Ebenso leicht sind natürlich gebräuchlichere Wörter und Formulierungen nachschlagbar.

Auf 360 Seiten wird so ein Basis- und Fortgeschrittenen­wortschatz farbig bebildert, der sich mit den Themengebieten Mensch, Gesundheit, Haus, Dienstleistungen, Einkaufen, Nahrungsmittel, Arbeit, Verkehr, Reise, Sport, Freizeit und Umwelt beschäftigt. Die Kombination von Wort und Bild erleichtert dabei den Zugang zur jeweiligen Sprache beträchtlich.

Der Band beschränkt sich allerdings auf die Erweiterung des deutschen oder spanischen Wortschatzes. Aussprache und Grammatik bleiben unberücksichtigt. Dennoch animiert er Anfänger, sich in der fremden Sprache verständlich zu machen – und gibt eine gewisse Sicherheit. Denn zur Not kann man – wie bei der bereits erwähnten bunten Speisekarte – einfach auf das Foto zeigen.

Der nur 13,5 x 16 Zentimeter kleine, aber aufgrund des hochwertigen Fotopapiers relativ schwere Sprachführer ist für 9,95 Euro unter der ISBN-Nummer 978-3-8310-9037-2 über den Buchhandel zu beziehen.

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