Pflegeleistungen für Tausende Tote in Spanien

Auch die Balearen sind von den falschen Auszahlungen betroffen

17.01.2013 | 12:44

In tausenden Fällen sind in Spanien Leistungen aus der Pflegeversicherung ("Ley de Dependencia") ausgezahlt worden, obwohl die Betroffenen bereits verstorben waren. Das Gesundheits- und Sozialministerium in Madrid nannte am Donnerstag (17.1.) eine Summe von 140 Millionen Euro. Insgesamt handele es sich um 29.169 Fälle, davon sechs auf den Balearen mit einer ausgezahlten Summe von 27.000 Euro.

Besonders stark betroffen sind die Regionen Andalusien (4.194), Kastilien-León (4.105) und das Baskenland (3.444). Die zuständige Ministerin Ana Mato kündigte Verbesserungen an, um weitere Fälle in Zukunft zu vermeiden. Das Ministerium setzte den Regionen, die die Zahlungen zunächst bekommen, eine Frist von sechs Monaten für die notwendigen Umsetzungen.

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