Jezt entspannt: Oliver Kahn in Son Vida.
 00:00 Vor drei Wochen bestritt der langjährige Nationaltorwart und Bayernkeeper Oliver Kahn (38) sein letztes Punktspiel nach einer
20-jährigen Profilaufbahn. Die MZ traf ihn, an einem Glas Mineralwasser nippend, bei der Poolparty der Premiere-Golf-Trophy im Arabella Sheraton Hotel Son Vida. Kahn hat gerade sein zweites Buch veröffentlicht. Es heißt „Ich. Erfolg kommt von innen" (Riva-Verlag).
Jubelnde Deutsche im MegaPark.
 00:00 Immer wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft bei einer Europameisterschaft ihr Auftaktspiel gewonnen hat, ist sie später Europameister geworden: 1972 beim 3:1 gegen England, 1980 beim 1:0 gegen die ČSSR und 1996 beim 2:0 gegen Tschechien. Entsprechend groß ist die Euphorie bei den Fans nach dem 2:0-Startsieg der Deutschen gegen Polen. An der Playa de Palma feierten hunderte Deutsche vor Großbildleinwänden und Flachbildschirmen. Die Promenade glich einer Fanmeile.
■ Gut drauf: Xavi Torres im Schwimmzentrum Son Hugo.
 00:00 Der Mann, der mit ungelenken und staksigen Schritten aus dem Schwimmzentrum Son Hugo zum Interview in die Cafeteria kommt, strahlt. "¡Hola! ¿Qué tal?" Die lange Jeans verdeckt seine Beinprothesen, an einem verkürzten Arm hängt ein Beutel mit Schwimmsachen. Xavi Torres ist mallorquinischer Ausnahmeschwimmer und Urgestein im spanischen Behindertensport.
Ganz in Weiß und markentreu: Miro Klose (li.) und Tim Borowski fühlen sich wohl im Ono-Stadion.
 00:00 Der Besucher im Ono-Stadion wird in diesen Tagen auf Deutsch begrüßt. „Herzlich Willkommen im EM-Trainingslager der Deutschen Fußballnationalmannschaft 2008" prangt da über dem Zugang zum Innenraum. „Die haben sich hier eingerichtet wie zu Hause", staunt Benito Mateo, der Wächter über den heiligen Rasen, auf dem die deutsche Nationalmannschaft trainiert. Mateo ist beeindruckt von der Sorgfalt und Genauigkeit der Deutschen: Die Banden mit den Werbepartnern der DFB-Elf, Nuss-Nougat-Creme-Hersteller, Erfrischungsgetränke und Brauereien, stehen jetzt im Stadion.
Meistens grüblerisch: Luis Aragonés.
 00:00 Verglichen mit Deutschland geht Spaniens Fußballnationalmannschaft die Vorbereitung auf die EM in der Schweiz und Österreich gelassen an. Weder erklimmt ­Nationaltrainer Luis Aragonés die Sierra Nevada, um den endgültigen Kader bekannt zu geben, noch fliegt man auf die Kanaren, um sich dort im Fünf-Sterne-Hotel auf das Turnier einzuschwören. Der „Weise aus Hortaleza" (sein Geburtsort) bevorzugt es klassisch und spartanisch. 50 Tage vor dem Anpfiff vergleicht die MZ die Trainer und ihr Programm.
Leute, kommt ins Stadion, massenweise: Jaume Capllonch ist Vorsitzender des Fanclub-Verbandes ýPenyas Mallorquinistas'.
 00:00 Das Geheimnis, warum ­Real Mallorca in der ersten spanischen Fußball-­Liga spielt, sind seine Fans. Einmal im Jahr pilgern sie zum Kloster Lluc, um bei der Insel­heiligen für den Klassenerhalt ihrer Mannschaft zu beten. „Danach gibt es Paella für alle", sagt Jaume Capllonch, der Vorsitzende des Fanclub-Verbandes Penyas ­Mallorquinistas. Zu ihm gehören rund ein Drittel aller 15.000 Mitglieder von Real Mallorca. Sie bilden das Rückgrat des Vereins. 
Herr über den Rasen im Ono-Stadion und Wegbereiter der deutschen Nationalmannschaft: Benito Mateo.
 12:15 Eigentlich ist das Ono-Stadion die Heimat von Real Mallorca. Vom 19. bis zum 31. Mai hat hier aber Deutschlands Fußball-Elite von Ballack bis Löw das Sagen. So wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das EM-Trainingslager auf Mallorca ausschließlich im Ono-Stadion absolvieren. Ob sich Jogi Löw und sein Team bei der Arbeit über die Schulter schauen lassen, ist fraglich. Schließlich geht es um den Titel bei der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich (7. bis 29. Juni). 
El Ponent bei einem seiner Spiele im vergangenen Jahr.
 10:27 Es ist kalt an diesem Januar­abend. Der Rasen leuchtet feucht im Flutlicht des Stadions Príncipes de España in Palmas Gewerbegebiet Polígono Son Castelló. Trotzdem schwitzen die Männer in ihren kurzen Hosen und Ringelstulpen. Die Kommandos von Trainer Sean Judkins sind kurz und hart. „Lauft!" Und schon fängt eine Gruppe gestandener Männer an, wild umherzurennen, sich anzurempeln, auf den Boden zu werfen, einen Liegestütz anzudeuten, aufzuspringen und weiterzurennen. Nach zehn Minuten sind sie über und über verdreckt - und hellauf begeistert. Das Rugbytraining, das hier dreimal in der Woche für zwei Stunden stattfindet, ist nichts für Zartbesaitete.
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