Surfbretter aus dem Paulownien-Wald in Manacor

Das leichte Holz der schnell wachsenden Riesenbäume aus Asien eignet sich offenbar gut als Sportgerät

02.03.2015 | 12:05
Tests für Surfbretter aus Paulownienholz.

Daran dachte Miguel Galmés wohl vor fünf Jahren noch nicht unbedingt, als er auf einem Feld bei Manacor einen Wald von Paulownien zur Wertholzproduktion anpflanzte. Doch wie es scheint, eignen sich diese schnell wachsenden Bäume aus Asien sehr gut für die Herstellung von Surfbrettern und Skiern. Nachdem bereits die Skimarke Rossignol das Holz der Bäume für Prototypen testete, ist es dieser Tage eine auf Wassersport spezialisierte Schreinerei aus Palma, die damit testweise Surfbretter und Bretter für das Stand Up Paddle herstellt.

Das Brett wird dabei ausgehöhlt, um Gewicht zu sparen. Danach wird es mit dünnen Folien überzogen, um eine glatte Oberfläche sicherzustellen. Zum Schluss wird eine Schicht aus Faser darübergelegt. Zunächst soll für den mallorquinischen Markt produziert werden. Ein Preis für die Bretter steht noch nicht fest.

Das Holz der Bäume, die innerhalb von drei Jahren acht Meter in die Höhe schießen, eignet sich aufgrund seiner Biegsamkeit und großen Widerstandsfähigkeit optimal für eine Weiterverarbeitung. Die Schreinerei aus Palma testet derzeit auch die Möglichkeit, das Holz für den Yachtbau einzusetzen.

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