Auch Porno konnte Real Mallorca nicht retten

Der ehemalige Trainer Joaquín Caparrós versuchte mit einem Erotikstreifen, seine Spieler zur Konzentration zu bewegen

02.03.2016 | 17:52
Ungewöhnliche Methoden bei Real Mallorca: Ein Pornofilm sollte die Leistungsbereitschaft der Spieler fördern.

Noch nicht einmal ein Pornofilmchen konnte den Abstieg des aktuellen Fußball-Zweitligisten Real Mallorca aus der Primera División am Ende der Saison 2012/13 verhindern. Das erzählte jetzt der brasilianische Abwehrspieler Anderson Conçeiçao der spanischen Sportzeitung "Marca". Der damalige Trainer Joaquín Caparrós suchte nach neuen Methoden, um seine Spieler wachzukitzeln, als er unmittelbar vor dem Ligaspiel gegen Athletic Bilbao am 15. Dezember 2012 mit einem Erotikfilmchen zur Besprechung erschien, wie der Spieler noch heute belustigt erzählt.

"Der Trainer wollte mit dem Video, das nicht länger als 30 Sekunden dauerte, eine gewisse Distanz zwischen einigen Spielern im Kader aufbrechen", erklärte Conçeiçao der Zeitung. "Caparrós sagte uns, wir sollten genauso engagiert und konzentriert zur Sache gehen wie die Pornodarsteller." Der Ausflug in die Erotikwelt ging für Caparrós und sein Team aber daneben. Real Mallorca verlor die Partie mit 0:1, Caparrós musste wenige Wochen später gehen. Der Verein stieg am Ende der Saison, dann unter Gregorio Manzano aus der Primera División ab. /jk

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