Die Stadtverwaltung von Palma hat Hundehaltern, die die Exkremente ihrer Tiere nicht einsammeln, den Kampf angesagt. Die Ortspolizei wurde angewiesen, stärker darauf zu achten, und außerdem würden höhere Bußgelder eingeführt, wie der für Sicherheit zuständige Stadtrat Guillem Navarro (konservative Volkspartei) am Donnerstag (2.2.) mitteilte. Zehn auf die Stadt verteilte Polizei-Patrouillen sollen sich in den nächsten fünf Wochen speziell um Probleme mit Hunden und ihren Besitzern kümmern. Dazu gehören neben nicht eingesammelten Exkrementen auch potenziell gefährliche Hunde und solche, die nicht an der Leine geführt werden.
Die Bußgelder wurden wie folgt festgesetzt: Wer es unterlässt, die Exkremente seines Hundes einzusammeln, muss zwischen 300 und 1.500 Euro zahlen. Ein nicht angeleinter potenziell gefährlich Hund kann den Halter zwischen 300 und 2.404 Euro kosten, jeder andere nicht angeleinte Hund kann mit 60 bis 300 Euro zu Buche schlagen.