Pony-Kastration: Männer der Tierquälerei beschuldigt

Das Tier soll laut der Guardia Civil ohne Betäubung mit einer verbotenen Methode kastriert worden sein

13.08.2013 | 10:19
Das Pony musste sehr leiden, ist aber jetzt wohlauf
Das Pony musste sehr leiden, ist aber jetzt wohlauf

Die Umwelteinheit Seprona der Guardia Civil auf Mallorca beschuldigt zwei Verdächtige, ein Pony durch eine verbotene Art der Kastration gequält zu haben. Der Besitzer und ein Bekannter sollen das Tier in Palma einer in vorigen Jahrhunderten üblichen sehr schmerzhaften Rohr-Kastration unterzogen haben, wie es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag (8.8.) heißt. Die Methode besteht darin, die Vene, die die Geschlechtsorgane mit Blut versorgt, zu strangulieren.

Die Männer waren vom Tierärzte-Verband auf Mallorca angezeigt worden. Dieser teilte mit, dass die Rohr-Kastration dermaßen gefährlich sei, dass das Tier sterben könnte. Außerdem sei es auf Mallorca Pflicht, dass ein Tierarzt die Kastration vornehme und dass das Tier betäubt werde.

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