Gericht ordnet Schließung des Centro Canino Internacional an

Die Betreiber der Auffangstation für Hunde müssen hohe Entschädigungen an die Anwohner zahlen

17.12.2013 | 10:38
Gericht ordnet Schließung des Centro Canino Internacional an
Gericht ordnet Schließung des Centro Canino Internacional an

Das Centro Canino Internacional bei Es Pil·larí in der Nähe von Palma de Mallorca muss einem Gerichtsbeschluss vom Montag (16.12.) zufolge seine Pforten schließen und die in der Einrichtung verbliebenen Hunde anderweitig unterbringen. Die zuständige Richterin ordnete zudem an, dass auf dem Gelände auch in Zukunft keine lärmverursachenden Aktivitäten stattfinden dürfen.

Darüber hinaus sprach das Gericht dem Erben des Klägers, einem mittlerweile verstorbenen Anwohner des Centro, eine Entschädigungszahlung von über 50.000 Euro zu, die von den Betreibern der Hundeauffangstation bezahlt werden müssen.

Seit Jahren sieht sich die Hundestation, die auch von vielen ehrenamtlichen britischen und deutschen Tierschützern unterstützt wird, in Gerichtsverfahren verwickelt, Anwohner klagten nicht nur wegen unzumutbarem Lärm, sondern auch wegen fehlender Betriebserlaubnis. Gegen das Urteil vom Montag können die Verantwortlichen Berufung einlegen.

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