Zehn verschiedene Fledermaus-Arten flattern in der Albufera auf Mallorca

Die Landesregierung zieht positive Bilanz aus einem 2007 initiierten Schutzprogramm

03.09.2017 | 08:17
Hier können sich nachtaktiven Tiere tagsüber zurückziehen.

Das Aufhängen von Kästen als Ruheorte für Fledermäuse zahlt sich aus und soll in Zukunft verstärkt werden. Das ist das Fazit der Balearen-Regierung zehn Jahre nach der Installation der ersten Kästen im Vogelschutzgebiet Albufera bei Muro im Norden der Insel. Inzwischen gebe es in dem Feuchtgebiet zehn verschiedene Fliedermausarten, verkündete das Umweltministerium am Donnerstag (31.8.).

Die Kästen, in denen sich die nachtaktiven Tiere tagsüber zurückziehen, werden vor allem von zwei Arten angenommen, von der Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) und der Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus). Weitere Arten, die in der Albufera auf Insektenjagd gehen, sind Myotis escalerai, Myotis capaccinii, Pipistrellus nathusii, Pipistrellus kuhlii, Hypsugo savii, Eptesicus serotinus, Plecotus austriacus und Tadarida teniotis.

Aufgrund des offensichtlichen Erfolgs des Fledermausprogramms in der Albufera wolle man die Aktion künftig auf ähnliche Feuchtgebiete auf Mallorca ausweiten. Die Albufereta in der Bucht von Pollença steht für diese Erweiterung oben auf der Liste. /tg

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Tiere

Delfine zum Sonnenaufgang vor Cala Ratjada

Delfine zum Sonnenaufgang vor Cala Ratjada

Dafür lohnt das frühe Aufstehen allemal: Die Meeressäuger gibt es am Morgen vor Mallorca zu sehen

Besuch im Tierkrankenhaus

Besuch im Tierkrankenhaus

Wenn der Haustierarzt nicht mehr weiter weiß, schickt er die Patienten häufig ins Hospital Canis....

Aug´ in Aug´ mit dem Roten Thun

Jagdtrieb, Geschäft, Wissenschaft: unterwegs mit einem lizenzierten Hochseefischer vor dem Cap...

In weniger als sechs Monaten verschwunden

In weniger als sechs Monaten verschwunden

Wie die Pinna Nobilis, die größte europäische Muschel, einem rasanten Artensterben zum Opfer...

Warum Seeigel eigentlich zu schade sind, um gegessen zu werden

Warum Seeigel eigentlich zu schade sind, um gegessen zu werden

Im Winter ist die Saison für die Überlebenskünstler, die als Delikatesse gelten

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |