3.300 Unterschriften fordern Aufklärung des Todes eines erhängten Hundes auf Mallorca

Das Tier war entlaufen und später tot in einem Mülleimer bei Felanitx aufgefunden worden

05.12.2017 | 08:22
Foto der Kampagne für die Aufklärung des Todes eines Hunds in Felanitx.

Ein weiterer schwerer Fall mutmaßlicher Tiermisshandlung macht Schlagzeilen auf Mallorca. Die Protestplattform change.org sammelt Unterschriften für die Aufklärung des Todes eines Hundes in Felanitx. Tierschützer befürchten, dass er erhängt und in den Müll geschmissen wurde. Bislang unterstützen 3.300 Unterschriften die Online-Kampagne, die "Gerechtigkeit für den Tod eines auf Mallorca erhängten und in den Abfall geworfenen Hundes" fordert.

Link zur Kampagne bei change.org

Der Kampagne zufolge handelt es sich um einen Hund, der zunächst verschwunden war. Der Halter suchte überall nach seinem Tier, bis er ihn schließlich tot in einem Abfalleimer wiederfand. Jemand hatte sein geliebtes Haustier erhängt und entsorgt. Über die Kampagne auf change.org fordert er den Bürgermeister des Ortes auf, den Fall aufzuklären, und den Mörder seines Hundes ausfindig zu machen.

Der Bürgermeister von Felanitx, Joan Xamena (Bloc), verurteilt die mutmaßliche Straftat: "Der Hund war anscheinend von zu Hause weggelaufen und verschwunden, bis er in einem Müllcontainer wieder auftauchte. Ob er erhängt wurde, ist bislang nicht völlig geklärt. Wie auch immer, verurteilen wir jede Art von Tiermisshandlung", erklärte Xamena gegenüber der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca". Da es in der Gegend keine Sicherheitskameras gebe, sei es allerdings sehr schwierig, solch einen Fall aufzuklären, fügte er hinzu. /tg

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