13. November 2008
13.11.2008

Dozent der Balearen-Uni fordert Ende der königlichen Privilegien

14.11.2008 | 10:31

Ein Politikwissenschaftler der Balearen-Universität (UIB) hat in einem Vortrag am Donnerstag eine tiefgreifende Reform der spanischen Monarchie gefordert. Bei der spanischen Krone handle es sich um ein Überbleibsel aus vordemokratischen Zeiten, das Privilegien für sich in Anspruch nehme, die mit der Demokratie nicht in Einklang zu bringen seien, sagte Oliver Araujo. Er forderte Kontrollmöglichkeiten, um die Befehlsgewalt des Monarchen im Falle einer schweren Erkrankungen oder aus Anlass juristischer Ermittlungen einschränken zu können. Allein die familiäre Herkunft sei zudem eine schwache Legitimation für ein Staatsoberhaupt in einem demokratischen Staat.

Araujo betonte die Rechtmäßigkeit und die historischen Verdienste des spanischen Königs Juan Carlos. Dennoch sei eine Reform der spanischen Monarchie dringend nötig.

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