19. Februar 2009
19.02.2009

Airline Futura kehrt Mallorca den Rücken

18.02.2009 | 10:00
Futura soll weitermachen - aber nicht auf Mallorca.

Das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Flugunternehmen Futura, das seinen Firmensitz bisher auf Mallorca hatte, soll auf den Kanaren neu gegründet werden. Die dortigen öffentlichen Institutionen wollen das Projekt mit einer Bürgschaft über sechs Millionen Euro stützen. Auch eine Beteiligung der kanarischen Landesregierung wird nicht ausgeschlossen. Die Airline soll zunächst mit zwei Flugzeugen und 125 Angestellten an den Start gehen und sich auf den Bereich der Charterflüge beschränken.

Die Initiatoren des Projektes, Ex-Piloten von Futura, begründen den Weggang auf die Kanaren mit der fehlenden Unterstützung auf Mallorca. In den vergangenen fünf Monaten hätten weder Unternehmer noch Politik Interesse an dem Projekt gezeigt. Auf den Kanaren dagegen sind in den vergangenen Monaten wichtige Flugverbindungen weggefallen, so unter anderem von Ryanair. Der Rückgang wird mit zehn Prozent der Verbindungen beziffert.

Falls das Projekt zustande kommt, wäre es der dritte Weggang einer Airline innerhalb kurzer Zeit. So soll der Firmensitz von Spanair nach Barcelona verlegt werden, und die Airline Aebal wird als Quantum Air in Madrid operieren.

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