14. Mai 2009
14.05.2009

Küstenbehörde will hundert Gebäude an der Küste von Mallorca abreißen

11.05.2009 | 13:27

Die spanische Küstenbehörde will rund hundert Gebäude an der Küste von Mallorca abreißen, die auf öffentlichem Grund stehen und über keine staatliche Konzession verfügen. Es handle sich dabei zum Teil um überstehendes Mauerwerk, Bootshäuser oder Strandcafés, sagte der Leiter der Behörde auf den Balearen, Celestí Alomar, gegenüber der Agentur EP. Zwei der drei betroffenen Strandcafés (chiringuitos) befinden sich in der Bucht von Palma sowie in Alcúdia. Im Vergleich zu anderen Regionen seien auf Mallorca jedoch vergleichsweise wenig Gebäude betroffen, da hier der Landschaftsschutz schneller vorangetrieben worden sei als in anderen Regionen Spaniens.

Hintergrund ist das Küstengesetz von 1988: Es sieht vor, Häuser in erster Strandlinie nach einer Übergangsfrist von maximal 60 Jahren zu enteignen, Eigentümer erhalten lediglich die Möglichkeit, eine zeitlich begrenzte Konzession zu beantragen. Bislang sind laut Alomar rund 87 Prozent der balearischen Küste zur genauen Ermittlung der staatlichen Schutzzone ausgemessen. bis Ende des Jahres sollen 95 Prozent geschafft sein.

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