16. Juli 2009
16.07.2009

Touristen aus Sibirien sollen sich auf Mallorca aufwärmen

08.07.2009 | 12:23

Bewohner der Arktis und aus Sibirien gehören zur neuen Zielgruppe der balearischen Landesregierung bei der Erschließung neuer Quellmärkte für Mallorca. Im Tourismusministerium wird neben Moskau oder Sant Petersburg beispielsweise auf Städte wie Murmansk, Jekaterinburg oder Krasnojarsk verwiesen, deren Bewohner zum Teil von der Förderung von Bodenschätzen und der Erdölindustrie lebten und zahlungskräftige Mallorca-Touristen sein könnten. So gäben russische Touristen in der Regel mit einem Tagesbudget von 150 bis 220 Euro rund viermal so viel aus wie deutsche oder britische Urlauber und blieben länger.

Bislang besuchen jährlich rund 540.000 russische Urlauber Spanien, der Großteil entfällt auf Katalonien und Madrid. Auf die Balearen kamen im vergangenen Jahr 36.000 russische Touristen, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Größte Schwierigkeiten für die russischen Urlauber sind fehlende Flugverbindungen, Visa-Probleme sowie die Sprachbarriere. Im Herbst soll mit Airlines die Möglichkeit verhandelt werden, direkte Verbindungen von Murmansk, Nowosibirsk oder Jekaterinburg anzubieten. Erstmals wurde auch eine Werbebroschüre auf Russisch zur Verteilung in dortigen Reisebüros aufgelegt.

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