03. Dezember 2009
03.12.2009

Regierungskrise auf Mallorca schwelt in Palma weiter

Vizebürgermeister Grosske weigert sich immer noch, mit Ex-Tourismusminister Nadal zusammenzuarbeiten

08.12.2009 | 12:40

Die auf Landesebene vorläufig beigelegte Regierungskrise ist in der Stadt Palma, wo ebenfalls eine Koalition aus Sozialisten, Regionalpartei Unió Mallorquina (UM) und Linsparteien (Bloc) die Geschäfte führt, noch nicht ausgestanden. Eberhard Grosske, stellvertretender Bürgermeister und altgedienter kommunistischer Kader der Vereinigten Linken, weigert sich nach wie vor, mit Miquel Nadal von UM zusammenzuarbeiten. Nadal, der in zwei Korruptionsfällen vor den Untersuchungsrichter geladen ist, hatte vergangene Woche sein Amt als balearischer Tourismusminister, nicht aber seinen Sitz im Stadtrat niedergelegt. Die Parteispitze der UM fordert ihrerseits, dass die sozialistische Bürgermeisterin Aina Calvo sich vom "Quertreiber" Grosske distanziert. Calvo selbst hat erneut betont, dass sie nicht unter Drohungen ihrer Koalitionspartner regieren werde. Sie gilt als Befürworterin einer Aufkündigung des Mitte-Links-Bündnisses, auch auf Landesebene.

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