13. Mai 2010
13.05.2010

Bis zu 3.000 Euro Strafe für illegale Trinkgelage

Palma will auch Straßenverschmutzung, Ruhestörung und nächtlichen Klingelalarm abstrafen

28.05.2010 | 11:34

Die Stadt Palma de Mallorca verhängt in Zukunft Strafen von bis zu 3.000 Euro für illegale Trinkgelage. Die Maximalstrafe soll verhängt werden, wenn Gruppen von Jugendlichen den "Botellón" in zukünftigen Verbotszonen im Stadtgebiet abhalten oder die öffentliche Ordnung massiv stören. Das sieht der Entwurf für eine neue städtische Verordnung vor, die demnächst verabschiedet werden soll. Eine Verbotszone ist für den Paseo Marítimo geplant, wo dann voraussichtlich zwischen 22 und 8 Uhr kein "Botellón" mehr stattfinden dürfte.

Mit der Verordnung reagiert die Stadtverwaltung auf Klagen von Anwohnern, die sich durch die nächtlichen Trinkgelage gestört fühlen. Die Jugendlichen wiederum argumentieren, dass die alkoholischen Getränke in Bars und Clubs zu teuer seien. Für die Playa de Palma sind keine besonderen Auflagen geplant.

Unterschieden wird in der neuen Verordnung zwischen Verstößen unterschiedlichen Grades. Neben den genannten schweren Verstößen werden Geldbußen von 750 bis 1.500 Euro für Randale, massive Ruhestörung und illegalen Alkoholausschank verhängt. Für leichte Verstöße wie die Belagerung von Hauszugängen, nächtlichen Klingelalarm oder die Verschmutzung öffentlicher Gehwege werden 750 Euro fällig.

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