27. Mai 2010
27.05.2010

Größter Hotelier von Ibiza in Haft eingewiesen

Verdacht auf Steuerbetrug in Höhe von 14 Millionen Euro

15.06.2010 | 10:59

Der größte Hotelier von Ibiza, der Nachbarinsel von Mallorca, muss ohne Kaution in Untersuchungshaft. Das hat am Dienstag (1.6.) ein Gericht entschieden, nachdem der Hotelier wegen mutmaßlichem Steuerbetrug in Höhe von 14 Millionen Euro verhaftet worden war. Derzeit befindet sich Fernando Ferré in einer Privatklinik. Dort war er nach seiner Verhaftung eingeliefert worden, nachdem er über Herzbeschwerden geklagt hatte.

Beamte der Nationalpolizei hatten am Freitag (28.5.) den Besitzer der Hotelgruppe Playa Sol und seinen Sohn gleichen Namens auf Ibiza festgenommen. Dem Unternehmer, der mit zwei von insgesamt 60 Hotels auch auf Mallorca präsent ist, werden Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Der Sohn wurde mittlerweile wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ferré war in den vergangenen Jahren schon mehrfach wegen Verstößen gegen die Bauordnung mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Auf Ibiza kontrolliert er 20 Prozent der Hotelbetten-Angebots und beschäftigt während der Hauptsaison im Sommer mehr als 1.200 Mitarbeiter.

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