24. Juni 2010
24.06.2010

Hälfte der Naturstrände auf Mallorca leidet an Sandschwund

Demonstration für Cala Agulla geplant

24.06.2010 | 11:53

Cala Agulla im Nordosten von Mallorca ist nicht der einzige Problem-Strand auf Mallorca. Wie eine Studie des spanischen Umweltministeriums ergeben hat, leidet die Hälfte von 17 untersuchten Naturstränden auf Mallorca unter Sandschwund. In acht Fällen sei das Dünensystem in seinem Bestand gefährdet. Die Küstenschutzbehörde auf den Balearen hat deswegen damit begonnen, gefährdete Gebiete für Badegäste zu sperren, die Zufahrt von Autos zu beschränken und Systeme zur Renaturierung zu installieren.

Im Fall der Cala Agulla in der Gemeinde Capdepera wollen nun Vertreter der Tourismusbranche auf die Straße gehen, um eine rasche Sandaufschüttung zu erreichen. Daneben wird auch das Dünensystem von Cala Mesquida als geschädigt eingestuft. Als problematisch gilt auch der Zustand des Dünensystems von Es Comú in Muro, auch wenn sich der Zustand des Strands durch erste Maßnahmen verbessert habe. Auf der Schwarzen Liste stehen zudem Cala Torta (Gemeinde Artà), Punta de N'Amer (Sant Llorenç) sowie die Strände von Sa Rapita und Es Trenc (Gemeinde Campos).

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