Einzelhandel fordert Strafen für Kunden von fliegenden Händlern
Wer eine Sonnenbrille oder Tasche illegal kauft, soll dafür sanktioniert werden

Gewohntes Bild: ein fliegender Händler an der Playa de Palma. / Foto: Bendgens
Der mallorquinische Einzelhandelsverband Pimeco hat am Dienstag (25.4.) gefordert, nicht nur gegen die fliegenden Händler, sondern auch gegen ihre Kunden vorzugehen. Auch die Käufer von Sonnenbrillen, Scherzartikeln und ähnlichen Waren sollten mit Bußgeldern belegt werden. Die Situation in Palmas Innenstadt sei für den Handel unerträglich.
Der Straßenverkauf gilt als Ordnungwidrigkeit. Meist wird sie damit geahndet, dass den fliegenden Händlern ihre Ware abgenommen wird. Die Kunden kommen bislang ungeschoren davon.
Pimeco-Chef Bernat Coll will nun auch in Hotels und auf öffentlichen Plätzen verstärkt auf das Problem mit der unlauteren Konkurrenz aufmerksam machen, "Heute waren 21 illegale Händler um Palmas Kathedrale herum aktiv. In der Gegend um die Plaça Mayor sind es normalerweise mehr als 60", so der Verbandssprecher nach einem Treffen mit Palmas Sicherheitsdezernentin Angélica Pastor und der Delegierten der Zentralregierung, María Salom.
Die Geschäfte der fliegenden Händler gingen zu Lasten derer des etablierten Einzelhandels. Härtere Sanktionen seien auch deswegen angebracht, da "die Einzelhändler alle Bestimmungen erfüllen und Steuern zahlen und dennoch vor ihrer Ladentür die illegale Konkurrenz ertragen müssen". Für die fliegenden Händler sollten stattdessen andere Beschäftigungsmöglichkeiten aufgetan werden. /rp
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