Mallorca bezieht fast ein Viertel des Stroms vom Festland
Zum fünfjährigen Bestehen des Stromkabels am Meeresboden hat der spanische Netzbetreiber REE neue Zahlen vorgelegt

Arbeiten in Santa Ponça für das Stromkabel. / Foto: Archiv DM
23 Prozent der elektrischen Energie, die Mallorca und die anderen Balearen-Inseln verbrauchen, kommen inzwischen vom spanischen Festland. Das hat der spanische Netzbetreiber REE am Montag (14.8.) mitgeteilt, genau fünf Jahre, nachdem das Stromkabel am Meeresgrund in Betrieb gegangen war.
Zu Spitzenzeiten steige der Anteil der gelieferten Energie auf Mallorca und Menorca sogar auf 40 Prozent, heißt es. Da der Strom auf Mallorca selbst vor allem mit fossilen Brennstoffen erzeugt wird, ermöglicht das Stromkabel auch einen höheren Anteil erneuerbarer Energien beim Verbrauch auf Mallorca. Während ihr Anteil an der Erzeugung bei weniger als drei Prozent liegt, sind es beim Verbrauch inzwischen 16 Prozent. Der Netzbetreiber lobt das Stromkabel zudem für die Kostenreduzierung: Angesichts höherer Kosten bei der Energieproduktion auf Mallorca habe man dank des Kabels in fünf Jahren rund 309 Millionen Euro eingespart.
Das Stromkabel ist 237 Kilometer lang und verläuft zwischen Sagunto in der Region Valencia und Santa Ponça im Südwesten von Mallorca, auch Menorca ist angeschlossen. Zwischenzeitlich wurden auch Mallorca und Ibiza per Stromkabel verbunden. /ff
- Jan Ullrich nur einer von vielen: Das Radrennen Mallorca 312 rollt den roten Teppich für die Stars aus
- Unglück auf Mallorca: Deutscher Urlauber stürzt bei Valldemossa aus 30 Metern in den Tod
- 40-jährige Radurlauberin stürzt Abhang auf Mallorca hinab und verstirbt wenig später
- „Ist das wirklich noch mein Bierkönig?“: Was im Partytempel am Ballermann jetzt alles anders ist
- Die Ballermann-Saison ist gerettet: Die Playa de Palma bekommt ihr Mäuerchen zurück
- Kein König Pilsener mehr: Bierkönig an der Playa de Palma wechselt das Bier
- Nach Gerichtsbeschluss auf Mallorca: Warum der Fall Fernandes gegen Ulmen in einer Hinsicht auf jeden Fall nach Deutschland gehört
- Sommer-Flugplan, Iran-Krieg und Kundenzufriedenheit: Das sagt die Ryanair-Sprecherin in Spanien zum Mallorca-Urlaub 2026