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Landesregierung vermittelt im drohenden Streik bei der Müllabfuhr auf Mallorca

Der ab dem 22. August geplante Ausstand in zahlreichen Insel-Gemeinden wird zunächst auf Eis gelegt

Das Votum fiel eindeutig aus.

Das Votum fiel eindeutig aus. / Foto: DM

I. Moure

Die balearische Landesregierung hat sich in den drohenden Streik bei der Müllabfuhr auf Mallorca eingeschaltet. Nachdem Arbeitsminister Iago Negueruela Vermittlungsgespräche für September angekündigt hat, setzte die Gewerkschaft CCOO einen für den 22. August angekündigten unbefristeten Streik aus.

Angesicht der neuen Dialogbereitschaft wolle man guten Willen beweisen und keinen Schaden in der touristischen Hochsaison anrichten, erklärte Gewerkschafter Miguel Pardo. Betroffen wären von dem Ausstand alle Gemeinden Mallorcas bis auf Palma, Calvià und Puigpunyent, wo sich kommunale Firmen um die Müllentsorgung kümmern.

Die Gewerkschaft kämpft für einen neuen Tarifvertrag mit besseren Mindestgehältern. Gefordert werden zudem Verbesserungen in der Gesundheitsvorsorge bei den Mitarbeitern, bei der Sicherheit und bei der Wartung der Fahrzeuge. Sollte es doch noch zum Streik kommen, wären dazu rund 3.000 Müllmänner aufgerufen, vor allem bei den Konzessionsfirmen Melchor Mascaró und FCC.

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