Regierung bittet Flutopfer um Verzeihung
Die versprochenen Hilfen für die Überschwemmungen von Sant Llorenç und Artà sind noch immer nicht bezahlt

Die Auswirkungen der Flut aus der Vogelperspektive / Fernando Boch / Estop
Am Tag nach der Sturzflut am 9. Oktober 2018, bei der im Osten von Mallorca 13 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte die Zentralregierung in Madrid Soforthilfen in Höhe von 20,1 Millionen Euro versprochen. Allein: Getan hat sich bisher gar nichts, die Menschen in den betroffenen Gebieten warten bis heute auf das Geld. Der Delegierte der spanischen Zentralregierung auf den Balearen, Ramon Morey, bat am Montag (16.9.) öffentlich um Entschuldigung für diese Situation. Morey rief alle Bürgermeister der betroffenen Gemeinden sowie beim Inselrat an, um sich auch bei ihnen zu entschuldigen.
Er kündigte an, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Hilfen nun möglichst bald auszahlen zu können. Allerdings habe er auch nicht das letzte Wort, fügte er an. Außerdem verzögerten sich durch die ausstehende Regierungsbildung derzeit derartige Vorgänge.
Von den 20,1 Millionen Euro waren 11,2 Millionen Euro für den Inselrat bestimmt sowie 6,8 Millionen für die Gemeinde Sant Llorenç. Der Rest teilt sich auf die anderen Gemeinden auf. /jk
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