10.000 Fallen gegen Mittelmeerfruchtfliege
Insbesonder Zitrusfrüchte sollen vor dem Schädling Ceratis Capitata geschützt werden

Bereitet den Obstbauern auf Mallorca seit 2004 Kopfzerbrechen: die Mittelmeerfruchtfliege. / Foto: DM
Um die Orangen-Bäume und andere Obstplantagen auf Mallorca zu schützen, verteilt die Balearen-Regierung in den kommenden Wochen 10.000 Fallen gegen die Mittelmeerfruchtfliege (Ceratis Capitata). Der Schädling befällt auf Mallorca insbesondere Zitrusfrüchte aber auch andere Obstbäume wie Aprikose, Pflaume, Feige, Nektarine, Birne oder Apfel. Auf den Balearen-Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sind ingesamt rund 1.760 Hektar mit Zitrusbäumen bepflanzt und 398 Hektar mit anderen Obstbäumen.
Die Mittelmeerfruchtfliege wurde auf den Inseln erstmals im Jahr 2004 als Plage wahrgenommen. Das Landwirtschaftsministerium in Palma de Mallorca investiert in diesem Jahr 146.000 Euro, um die Fallen an Obstbauern kostenlos abzugeben. Rund 210.000 Euro investiert das Ministerium in Pestizide gegen die Insekten, die das Feuerbakterium, Xylella fastidiosa, übertragen. /tg
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