Neue Drohne soll Steinbrüche auf Mallorca überprüfen
Knapp 12.000 Euro hat die Balearenregierung in das neue Gerät und die Schulung von drei Mitarbeitern investiert

Eine neue Drohne inspiziert bald Mallorcas Steinbrüche. / Foto: Balearenregierung
Rosa Ferriol
Die Balearen-Regierung setzt künftig eine Drohne ein, um die Steinbrüche auf Mallorca leichter zu kontrollieren. Phantom 4 Pro Plus v.2.0 lautet die Modell-Bezeichnung des hochmodernen Geräts.
Durch den Einsatz der Drohne sollen der Umfang und das Volumen von Mallorcas Steinbrüchen künftig leichter und schneller gemessen und auch Veränderungen schneller festgestellt werden können. Die Drohne werde die Arbeit der Inspektoren enorm erleichtern, so Energieminister Juan Pedro Yllanes. Die Arbeit, für die die Mitarbeiter vorher einen ganzen Tag gebraucht haben, könne die neue Drohne nun innerhalb weniger Minuten erledigen. Auch die Arbeitsrisiken seien nun geringer.
Hintergrund: Schandflecke oder notwendiges Übel? Steinbrüche auf Mallorca
Drei Mitarbeiter wurden geschult, um die Drohne bedienen zu können. Knapp 12.000 Euro kostet der Einsatz. In der Summe sind auch die Kosten für den Drohnen-Führerschein und die Weiterbildung der Mitarbeiter mit eingerechnet.
Im Jahr 2019 hat der Mienen-Dienst 22 Inspektionen ausgeführt. 2020 waren es wegen der Pandemie nur 4. Derzeit gibt es 88 aktive Steinbrüche. /sw
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