Spanien beschließt einheitliche Restriktionen für die Osterwoche
Auch auf Mallorca werden private Besuche bei Freunden oder Verwandten über die Ferien verboten sein

Der Strand wird sich über Ostern sicher nicht füllen. / Foto: Manu Mielniezuk
Die Gesundheitsminister der spanischen Regionen haben sich am Mittwochabend (10.3.) darauf verständigt, über die Ostertage einheitliche, strenge Restriktionen vorzuschreiben, die also auch auf Mallorca und den Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera gelten werden. Teilweise decken sich die Vorgaben mit den bereits von der Autonomen Region der Balearen verhängten Restriktionen. Einige Neuerungen kommen aber hinzu.
So wird es in den Tagen vom 26. März bis zum 9. April weitestgehend verboten sein, zwischen den spanischen Regionen hin- und herzureisen. Ausgenommen sind Geschäftsreisen oder bestimmte dringende Anlässe. Im Gegensatz zu der lascher formulierten Regelung über die Weihnachtstage sind aber Familienbesuche kein Grund für Reisen. Der innerspanische Tourismus wird ausgeschlossen, wie die spanische Gesundheitsministerin Carolina Darias am Mittwoch (10.3.) nach dem Treffen mit ihren regionalen Amtskollegen verkündete.
Zu Reisen innerhalb der Autonomen Regionen, also zum Beispiel zwischen Mallorca und Menorca, gibt es demnach keine Beschränkungen. Auch die An- und Abreise aus dem Ausland ist von diesem Verbot nicht betroffen. Um diesen vielen Spaniern bitter aufstoßenden Widerspruch etwas zu kaschieren sagte die Ministerin augenzwinkernd: Für aus dem Ausland anreisende Urlauber "gelten dieselben Regeln, wie für die Spanier: Einmal am Flughafen angekommen, dürfen sie nicht innerhalb von Spanien in eine andere Region reisen".
Auch das Kontaktverbot wird etwas strenger, als es zur Zeit auf Mallorca gilt. Zwischen dem 26. März und dem 9. April dürfen in privaten Innenräumen ausschließlich Menschen zusammenkommen, die ohnehin zusammen wohnen. Osteressen sollen also nur in Gemeinschaft der Personen stattfinden, die in einem Haushalt leben. Ob und inwieweit es Ausnahmen für allein lebende Menschen gibt, bleibt abzuwarten. Treffen der mallorquinischen Großfamilie sind jedenfalls ebenso verboten, wie das gemeinsame Festessen mit einem befreundeten Paar.
Ansonsten gilt während des genannten Zeitraums für private Treffen spanienweit folgender Beschluss: Zusammenkommen dürfen in öffentlichen Innenräumen (also zum Beispiel Restaurants) maximal vier Personen. Im öffentlichen Außenbereich (also zum Beispiel in der Außengastronomie, auf der Straße oder am Strand) dürfen sich höchstens sechs Personen treffen. Und in privaten Haushalten darf es wie gesagt keinerlei Besuch geben. /tg

Das Wetter bringt Mallorca ein wenig Abkühlung
- Kurzes Mallorca-Intermezzo: Erinnern Sie sich noch an die 'Goodbye Deutschland'-Auswanderer vom Schnitzelpalast in Peguera?
- Die 'Goodbye Deutschland'-Auswanderer Caro und Andreas Robens trauern auf Mallorca um ein Familienmitglied
- Bis zu 42 Grad: Hier wird es auf Mallorca in der neuen Woche am heißesten
- Tiere hängen in Trauben an Pflanzen: Schneckenplage auf den Feldern auf Mallorca
- Vox zeigt Geschichte der 'Goodbye Deutschland'-Mallorca-Auswanderer vom Schnitzelpalast in Peguera
- Sie wollen für unter 1.000 Euro auf Mallorca zur Miete wohnen? Sparen Sie sich die Suche
- Hotelbrand auf Mallorca: Gäste aus sieben Etagen in Sicherheit gebracht
- Neue EU-Fluggastrechte: Das ändert sich für Mallorca-Urlauber ab 2027