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Arbeiten auf Mallorca: Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommen Dank Inselzuschlag zukünftig deutlich mehr Geld

Auf Formentera werden die öffentlich beschäftigten sogar 615 Euro im Monat als Ausgleich dafür bekommen, dass sie nicht alle Annehmlichkeiten des Festlands genießen. Auf Mallorca ist der Zuschlag geringer

Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf den Balearen bekommen bald mehr Geld

Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf den Balearen bekommen bald mehr Geld / Redaktion DM

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Das Leben auf einer Insel bringt finanzielle und logistische Nachteile mit sich. Rund 55.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auf den Balearen werden daher in den nächsten drei Jahren eine schrittweise Erhöhung des sogenannten "Inselzuschlags" bekommen. Darauf haben sich Gewerkschaftsvertreter und die Verantwortlichen der balearischen Landesregierung geeinigt.

Je kleiner die Insel, desto höher der Zuschlag

Konkret soll die Zusatzzahlung im Jahr 2028 monatlich 205 Euro für in Mallorca lebende Angestellte des öffentlichen Dienstes betragen. Auf den kleineren Inseln Menorca und Ibiza sollen sie 410 Euro im Monat als Ausgleich für die Unannehmlichkeiten bekommen. Auf Formentera, wo weniger Infrastruktur vorliegt als auf den größeren Inseln, beträgt der Inselzuschlag in drei Jahren sogar 615 Euro im Monat. Unterschiede nach Berufsgruppen werden dabei nicht gemacht.

Die Erhöhung dieses Zuschlags wird die Haushaltskasse der Landesregierung rund 70 Millionen Euro kosten. Das Abkommen sieht vor, dass die Regierung die Differenz zwischen den derzeitigen Beträgen und den neuen Sätzen jährlich um 33 Prozent erhöht, bis die volle Höhe erreicht ist. Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf den Balearen bekommen somit in drei Jahren ebenso viel Zuschlag wie jene auf den Kanaren. Zudem wird die Wochenarbeitszeit der öffentlich Angestellten auf 35 Stunden reduziert. /somo

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