Arbeitsministerium gibt bekannt: Nie gab es so wenige Arbeitslose auf Mallorca wie zu diesem Zeitpunkt
Das geht aus der am Montag veröffentlichten Statistik hervor

Menschen ohne Job im Arbeitsamt. / Nele Bendgens
Efe
Wirtschaftswissenschaftler sprechen bei solchen Zahlen schon von Vollsbeschäftigung: Die Zahl der Arbeitslosen auf den Balearen ist im März auf 26.518 gesunken und hat damit sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich deutlich nachgegeben. Wie das spanische Ministerium für Arbeit und Sozialwirtschaft am Montag (6.4.) mitteilte, lag die Zahl um 2.338 Personen beziehungsweise 8,1 Prozent unter dem Wert vom März des Vorjahres und um 821 Personen beziehungsweise 3 Prozent unter dem Februarwert.
Von den Arbeitslosen waren 15.156 Frauen und 11.362 Männer. Unter den insgesamt 26.518 Erwerbslosen befanden sich 5.782 Ausländer, was einem Rückgang von 6,3 Prozent im Vergleich zum März 2025 entspricht. Davon stammten 1.945 aus anderen EU-Ländern und 3.837 aus Nicht-EU-Staaten.
Nach Branchen entfiel der Großteil der Arbeitslosigkeit weiterhin auf den Dienstleistungssektor mit 19.462 Personen. Es folgten Bau (3.067), Industrie (1.189) und Landwirtschaft (321). Zudem hatten 2.479 Personen bislang noch keine Beschäftigung.
Mehr Verträge und starker Saisonstart
Parallel zur sinkenden Arbeitslosigkeit ist die Zahl der abgeschlossenen Arbeitsverträge im März deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 32.805 Verträge registriert, das waren 45,5 Prozent mehr als im Februar und 12,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders stark legten unbefristete Verträge zu: Mit 23.821 Abschlüssen stiegen sie um 15 Prozent im Jahresvergleich und um 53,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Zeitverträge (contratos temporales, befristete Arbeitsverträge) beliefen sich auf 8.984, was ebenfalls einen Anstieg bedeutete.
Die Ausgaben für Arbeitslosenleistungen erreichten im Februar 142,9 Millionen Euro. Dabei wurden 122.588 beitragsabhängige Leistungen, 20.296 Unterstützungen (subsidios, staatliche Beihilfen) und sieben sogenannte „rentas activas de inserción“ (eine spezielle Unterstützung für schwer vermittelbare Arbeitslose) gezahlt. Die durchschnittliche Leistung lag bei 1.176,3 Euro und damit deutlich über dem landesweiten Durchschnitt.
Frühe Ostern sorgen für kräftigen Schub
Auch die Sozialversicherung verzeichnete einen kräftigen Zuwachs. Im März waren 540.388 Personen auf den Balearen registriert, 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 6,9 Prozent mehr als im Februar. Hintergrund sind unter anderem die frühen Osterfeiertage, die traditionell für einen starken Beschäftigungsschub im Tourismus sorgen. Im allgemeinen System waren 435.325 Beschäftigte gemeldet, dazu kamen mehr als 74.000 Selbstständige (autónomos, Freiberufler), 4.020 im Seefahrtsbereich sowie kleinere Gruppen in der Landwirtschaft und in Privathaushalten.
Auf nationaler Ebene erreichte Spanien mit mehr als 21,8 Millionen Beschäftigten einen neuen Höchststand. Saisonbereinigt wurde erstmals die Marke von 22 Millionen überschritten. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenzahl landesweit auf rund 2,42 Millionen – den niedrigsten Stand seit 2008.
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