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Deutsches Konsulat Palma

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Konsulat der Bundesrepublik Deutschland


Archiv

  • 05
    Februar
    2013

    Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

    Vor fast einem Jahr hat das Konsulat bereits einmal zum Thema „Leben und an GAR NICHTS denken“ gebloggt. Der Beitrag gehört zu den meistgelesenen Blogs, was uns freut, denn es geht um etwas sehr wichtiges.

    Damals ging es hauptsächlich um die Vorsorge für den Todesfall. Aus aktuellem Anlass wollen wir das Thema heute nochmal aufgreifen, denn auf unserer Homepage gibt es jetzt ein ganz neues Merkblatt zu der Frage der Vorsorge für den gesundheitlichen Ernstfall, zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

    Den wenigsten Menschen behagt die Vorste...


  • 16
    Januar
    2013

    Bayreuth am Ballermann

    In diesem Jahr begeht die kulturinteressierte Welt den 200. Geburtstag zweier großer Komponisten: sowohl Giuseppe Verdi als auch Richard Wagner wurden im Jahr 1813 geboren. Dabei können wir nicht umhin, unsere italienischen Kollegen ein wenig zu beneiden. Wenn die auch nur einen mittelmäßigen Tenor auf die Bühne stellen, der zur Freude des Publikums „La donna è mobile“ schmettert, und nachher alle zusammen den Gefangenenchor aus „Nabucco“ summen lassen, ist der Erfolg der Veranstaltung schon garantiert. Italienische Oper geht halt immer.

    Aber was machen wir mit ...


  • 07
    Januar
    2013

    Schule hat begonnen

    Seit heute müssen nach den Weihnachtsferien auch die meisten spanischen Kinder wieder die Schulbank drücken. Und wie ist es mit den „deutschen Schulen“ auf Mallorca? Was ist überhaupt eine „deutsche Schule“ im Ausland?

    In Spanien gibt es sieben Deutsche Auslandsschulen, die als Begegnungsschulen zum deutschen Abitur führen: in Barcelona, Bilbao, Madrid, in der Provinz Málaga, in Las Palmas de Gran Canaria, Santa Cruz de Tenerife und Valencia. Zwei weitere Auslandsschulen in San Sebastián und Sevilla sind in das spanische System integriert. Sie bieten das Bachillerato s...


  • 12
    Dezember
    2012

    Der Personalausweis kommt nach Mallorca! - Update

    Seit ungefähr 2 Wochen beschäftigen sich einige unserer Mitarbeiter mit fast nichts anderem - ein so großes und technisch neuartiges Programm wie die Einführung des elektronischen Personalausweises (kurz: ePA) an den deutschen Auslandsvertretungen will gut vorbereitet sein, damit dann auch alles klappt.

    Eine wichtige Rolle spielt die IT – über das Netzwerk des Auswärtigen Amtes bekam das Konsulat vorab bereits die neue Software und dieser Tage auch die sogenannten „Änderungsterminals“, an denen man die neuen Personalausweise einlesen und bearbeiten kann. Unsere Technike...


  • 27
    November
    2012

    Der Personalausweis kommt nach Mallorca!

    Zuletzt hat das Konsulat im April zum Thema Personalausweis in diesem Blog berichtet:

    (http://community.mallorcazeitung.es/blogs/deutsches_konsulat&date_start=1333231200&
    date_end=1335823200.

    Seit wenigen Tagen steht nun fest, dass das Konsulat Palma de Mallorca und die Botschaft Madrid die einzigen beiden deutschen Auslandsvertretungen sind, die bereits ab dem 02.01.2013 Aufgaben im Bereich Personalausweis übernehmen sollen. Wenn in diesen Tagen in Palma und Madrid alles technisch einwandfrei klappt, soll der Startschuss für den Großteil der anderen deutsc...


  • 02
    November
    2012

    Media vita in morte sumus

    Am 1. November 2012 fand in der Kypta S. Lorenço der Kirche Sta. Creu in Palma de Mallorca die Gedenkfeier für die im Jahr 2012 verstorbenen Deutschen statt. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, drucken wir nachstehend die Ansprache der Konsulin ab.
     
    „Media vita in morte sumus - mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben. Diese Feststellung wird gern dem Benediktinermönch Notker von St. Gallen zugeschrieben, der sie der Legende nach machte, als er Arbeitern beim Bau einer Brücke über einen Abgrund zusah  es wird ihm den Atem genommen haben, zu beobach...


  • 01
    Oktober
    2012

    Überraschungsbaby II

    Lesen Sie öfter die Blogs des Konsulates? Erinnern Sie sich an das „Überraschungsbaby“? Hier ist es nachzulesen: http://community.mallorcazeitung.es/blogs/deutsches_konsulat&date_start=1341093600&date_end=1343772000. Letzte Woche gab es wieder so eine Art Überraschungsbaby. Diesmal müssen aber alle dem Happy End noch entgegenbangen …

    Eine deutsche Urlauberin wollte sich vor der für Mitte Dezember terminierten Geburt ihres zweiten Kindes noch mal ein wenig erholen – der erste Urlaub seit 5 Jahren, nur fünf Tage auf der schönen Insel, nur mit ihrem Mann, denn ih...


  • 07
    September
    2012

    Adress-Handel und Datenschutz

    Vielleicht haben Sie die Aufregung mitbekommen, die in Deutschland mitten im (Fußball-EM-)Sommer das geplante neue Meldegesetz ausgelöst hat. Das bereits verabschiedete Gesetz sieht vor, dass Meldebehörden die persönlichen Daten der Bürger an Firmen verkaufen dürfen, es sei denn der Einzelne hat dem ausdrücklich widersprochen. Wobei dieses Widerspruchsrecht eingeschränkt wurde – für den Fall, dass die Daten ausschließlich zur Bestätigung oder Berichtigung bereits vorhandener Daten verwendet werden.

    Die Diskussion in Deutschland hierzu dauert an – es wurden Unterschri...


  • 15
    August
    2012

    Nie sollst Du mich befragen....

    Sie als Bildungsbürger wissen natürlich sofort, woher dieses Zitat stammt – richtig, aus der Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner. Der Schwanenritter verbietet seiner Braut Elsa, ihn auszufragen, und zwar

    „....woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam’ und Art!“

    Elsa gelobt im Überschwang erster Verliebtheit dann auch leichtfertig, keinerlei Fragen zu stellen, hält sich aber dann doch nicht daran und das Unglück nimmt seinen Lauf, schließlich ist es eine Oper und die haben eben vielfach kein Happy End.

    Die Frage nach dem Namen einer Person ist si...


  • 26
    Juli
    2012

    Überraschungsbaby

    Vielleicht haben Sie auch schon einmal davon gehört, dass Frauen plötzlich überraschend ein Baby zur Welt bringen. Ein Fachausdruck lautet „Schwangerschaftsverdrängung“. Das Phänomen ist gar nicht so selten (es kommt auf rund 475 Geburten einmal vor, dass die Schwangerschaft erst ab der 20. Woche bekannt wird) und besteht darin, dass „die Tatsache der Schwangerschaft nicht das Bewusstsein der Schwangeren erreicht“. Das kann so weit führen, dass eine Frau wirklich ahnungslos mit „Bauchschmerzen“ ins Krankenhaus geht und mit einem Baby nach Hause (das passiert ungefähr einm...