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Letizia fehlte, Irene begeisterte

Prinz Felipe und seine hochschwangere Ehefrau Letizia Ortiz blieben mit Töchterchen Leonor in Madrid, wegen der für Ende des Monats vorgesehenen Geburt der zweiten Tochter. Dafür war Irene von Griechenland, Schwester von Doña Sofía, mit von der Partie.

Tröstlich für den Normalo-Besucher: Auch bekannte Insel-Persönlichkeiten mussten im hinteren Teil des Kirchenschiffes Platz nehmen, selbst wenn sie Trägerin des spanischen Verdienstkreuzes sind. So saß Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann-Stiftung mit ihrer Tochter Dr. Brigitte Mohn in der Nähe des Hintereingangs, ebenso wie hunderte später gekommene Besucher. Die Ehefrau von Medienunternehmer Reinhard Mohn war aus ihrem Feriendomizil in Alcúdia gekommen.

Die innere Einkehr fiel allerdings schwer: Ständig gingen und kamen Touristen, um den prächtig angestrahlten Gaudí-Altar zu fotografieren. Wer zur Kommunion ging, konnte schnell seinen Platz an ambitionierte Hobbyfotografen verlieren.

Das eigentliche Spektakel spielte sich vor der Kathedrale ab. Nach der Ankunft der Könige war der Star des Vormittags schnell ausgemacht: Die kleine Irene, jüngste Tochter der vierköpfigen Kinderschar der Herzoge von Palma, Infantin Cristina und Iñaki Urdangarín, verzauberte die Menge mit ihrem ernsten Blick aus stahlblauen Augen.

In der Karwoche waren die Mitglieder der königlichen Familie ohnehin mehrfach im Einsatz. Königin Doña Sofía zeichnete am Karfreitag in einem Ehrungsmarathon (elf Klassen) die Gewinner der Regatta ýKönigin Sofía Mapfre" aus, die unter der Woche in der Bucht von Palma stattgefunden hatte.

Am Samstag mischten sich die Herzogsfamilien von Palma und Lugo unter das Volk und bekamen dabei keine Extrawurst. Ohne Hilfe von Leibwächtern musste auch Iñaki Urdangarín auf dem Platz vor dem Krankenhaus seinen Sohn Juan auf die breiten Handballer-Schultern nehmen, um ihm freie Sicht auf die Prozession zu verschaffen. Dasselbe Vergnügen genoss Victoria Federica, Tochter der Herzöge von Lugo, Infanta Elena und Jaime de Marichalar.

Zuvor hatte sich Doña Sofía mit ihrer Schwester Irene eine Shopping-Tour durch Palmas Altstadt gegönnt, während die anderen, überwiegend männlichen Familienangehörigen, die Zeit zu einer Partie Fußball im Parc de la Mar vor der Kathedrale nutzten. Stark mit dem Fuß am Ball: Juan, Sohn des ehemaligen Handballstars vom FC Barcelona, Iñaki Urdangarín. Nachmittags sahen sich die Familien mit ihren insgesamt sechs Kindern einen Film im Filmcenter Ocimax, am Stadtrand von Palma, an.

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