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Wie das Aufwachsen mit Fernsehkameras für den Sohn von "Goodbye Deutschland"-Auswanderin "Jenny Delüx" war

Bei den ersten Dreharbeiten im Rahmen der Auswanderung war Leon, der Sohn von Jens Büchner und Jennifer Thiesen, gerade einmal acht Monate alt. Wie er nun als Teenager auf die vergangenen Jahre zurückblickt

Leon mit seiner Mutter Jennifer Thiesen und seinem Ziehvater Achim.

Leon mit seiner Mutter Jennifer Thiesen und seinem Ziehvater Achim. / Privat

Simone Werner

Simone Werner

Leon Thiesen, der Sohn von Jens Büchner und Jenny „Delüx“ (Jennifer Thiesen) dürfte mit das bekannteste Auswanderer-Kind sein. Dabei hat der mittlerweile 14-Jährige das Rampenlicht nie bewusst gesucht. Im Gegenteil: Er sei selbst eher der schüchterne Typ, sagt er der MZ. Auch seiner Mutter war es von Beginn an ein Anliegen, dass ihr Sohn so wenig wie möglich gezeigt wird.

Mit gerade einmal acht Monaten war Leon das erste Mal bei Vox zu sehen. Damals wanderten der mittlerweile verstorbene Jens Büchner und Jennifer Thiesen auf die Insel aus, um in Cala Millor eine Boutique zu eröffnen. Bis heute begleitet das Drehteam Leons Mutter, die mittlerweile eine zweite Boutique in Artà und das Restaurant Happy Schnitzel in Cala Millor betreibt. Leon ist, wenn überhaupt, nach wie vor nur als Nebendarsteller zu sehen. Sein letzter größerer Auftritt fand 2023 im Rahmen einer Modenschau anlässlich der Wiedereröffnung der Boutique in Cala Millor nach der Winterpause statt.

Jennifer Thiesens Sohn Leon ist bei der diesjährigen Modenschau beim Opening mitgelaufen.

Jennifer Thiesens Sohn Leon ist bei der Modenschau beim Opening mitgelaufen. / Thiesen

Mehr Privatsphäre am neuen Wohnort

Wohl auch, weil er über all die Jahre vergleichsweise selten zu sehen war, ist die Reaktion von Zuschauern des Formats, wenn sie den Teenager persönlich antreffen, immer dieselbe: „Sie sagen immer ‚Wie groß du geworden bist!‘ oder fragen, wie alt ich jetzt bin“, erzählt er der MZ. Vor allem, als die dreiköpfige Familie noch in Cala Millor lebte, hätten ihn immer wieder Leute angesprochen, ihn gefragt, ob seine Mama gerade in einem ihrer Geschäfte anzutreffen sei oder ihn um ein Foto gebeten. „Viel geredet habe ich mit Fans nie. Mittlerweile leben wir in Artà. Hier sind zum Glück nicht so viele Deutsche“, freut sich Leon Thiesen.

Der Schüler erinnert sich noch an diverse Situationen, in denen die Familie in Alltagssituationen wegen seiner Mutter angesprochen wurde. „Wir wollten zum Beispiel einkaufen gehen und dann kam plötzlich jemand, der ein Foto mit ihr wollte. Ich gönne ihr die Bekanntheit, aber früher war es mir manchmal zu viel und hat mich genervt“, sagt Leon Thiesen. Auch aktuell sei sein Interesse, vor der Kamera zu stehen, sehr gering. „Mir ist es einfach unangenehm, Dinge über mich zu erzählen. Zudem will ich nichts Falsches sagen oder Mamas Ruf beschädigen.“ Dennoch würde er wieder mitmachen, wenn er rückblickend selbst über eine Teilnahme entscheiden könnte – aber eben genauso dezent.

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