Warum "Goodbye Deutschland"-Mallorca-Auswanderin Caro Robens Strände und das Meer meidet
... und was das für den Beziehungsalltag mit Andreas Robens bedeutet

Sind selten zusammen am Strand: Caro und Andreas Robens. / Privat
Das kommt wohl für viele Zuschauer von "Goodbye Deutschland" und MZ-Leser überraschend: TV-Auswanderin Caro Robens fühlt sich auf Mallorca zwar pudelwohl, ist sogar im Prozess, Spanierin zu werden, doch eine Sache hasst sie in ihrer Wahlheimat Mallorca: das Meer und die Strände.
"Ich mag keine Fische, kein Salzwasser und auch keinen Sand. Ich war daher schon seit Jahren nicht mehr am Strand, finde es richtig eklig", so die gelernte Erzieherin zur MZ. Ihr Mann Andreas Robens hingegen liebe den Strand und das Meer. "Am Anfang, im ersten Jahr, fand ich es ganz schön, aber danach, bin ich nie wieder freiwillig zum Strand gegangen. Wenn ich mal am Strand lag, bin ich nah an der Dusche gewesen, dass ich mich dort alle paar Minuten abduschen konnte. Ich habe da wirklich einen richtigen Ekel vor", stellt Caro Robens klar.
Andreas Robens würde am liebsten sogar ohne Handtuch am Strand liegen. "Ich liebe das", betont er. Wenn es nach Caro Robens gehe, würde sie auch in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zum Strand gehen. Doch ihrem Andreas zuliebe wird sie auf Mallorca wohl nicht ganz drumherum kommen. "Dann werde ich auch nur knöcheltief oder maximal knietief reingehen und mache drei Kreuze, wenn ich wieder zu Hause und in der Dusche bin", so die Auswanderin.

Seltener Anblick: die Robens zusammen am Strand. / Privat
Pool statt Meer
Gut für Caro Robens: In ihrem neuen Eigenheim in Llucmajor hat das Paar einen privaten Pool, in dem sich die Auswanderer abkühlen können. "Es geht doch nichts über einen schönen Pool, der sauber ist, der nur einem selbst gehört, in dem kein Salzwasser ist und auch kein Dreck, der darin herumschwimmt, und auch keine Viecher", findet sie.
Andreas Robens habe sich in den letzten Jahren ihr zuliebe an den Pool gelegt und sei nicht an den Strand gegangen. "Ich glaube, einmal vor drei Jahren war ich ihm zuliebe am Strand. Man muss nicht immer die gleichen Sachen schön finden", findet Robens.
Selbst in Meer-Nähe, etwa an der Promenade, spazieren zu gehen, sei für die Auswanderin gar nicht attraktiv. "Wenn es nach mir ginge, würde ich nur spazieren gehen, wenn die Hunde rausmüssen. Ich hasse spazieren, auch an der Playa de Palma. Andreas liebt es, ich finde es todlangweilig", so die Bodybuilderin weiter.

Manchmal geht Caro Robens Andreas zuliebe mit ans Meer. / Privat
Die Robens und ihre Mallorca-Projekte
Caro Robens ist seit März 2003 auf der Insel, ihr Mann Andreas Robens seit März 2010. Kennengelernt hatten sich die beiden 2010. Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen. Das Kamerateam von Vox begleitet die beiden seit 2015. In Arenal eröffneten sie 2011 mit dem „Iron Gym" ihr erstes eigenes Fitnessstudio, das auch nach wie vor geöffnet ist. 2018 stiegen sie mit dem Iron Diner zudem ins Gastro-Geschäft ein. Mittlerweile betreiben sie nur noch das Iron Gym. Die Robens, die nun in ihrem Eigenheim in der Gemeinde Llucmajor leben, waren zuletzt im Oktober in einer RTL+-Exklusiv-Mallorca-Folgen von "Goodbye Deutschland" zu sehen. Vor Kurzem feierten sie ihr 15-jähriges Ehejubiläum.
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