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Die größten Fehler beim Auswandern nach Mallorca: "Das würde ich heute anders machen"

Die häufigsten Fehler sehen die Auswanderer unter den MZ-Lesern in den Bereichen der ersten Bekanntschaften, Immobilien und der Sprachbarriere

Auf Mallorca angekommen, und dann? Nicht immer läuft alles reibungslos bei der Auswanderung.

Auf Mallorca angekommen, und dann? Nicht immer läuft alles reibungslos bei der Auswanderung. / MANUEL BRUQUE

Sarah López

Sarah López

Nach Mallorca auszuwandern ist für viele Deutsche, Schweizer und Österreicher ein absoluter Traum. Dennoch gibt es bei so einer wichtigen Entscheidung im Leben immer Dinge, die man im Nachhinein anders gemacht hätte. Einige MZ-Leser schilderten auf Facebook, welche Fehler sie bei der Auswanderung gemacht haben. Ein Überblick.

Fernhalten von anderen Deutschen

Mit am häufigsten warnten die MZ-Leser vor anderen Deutschen auf Mallorca – vor allem in der Anfangsphase. Vorsicht sei geboten, und den eigenen Landsleuten zu vertrauen nicht immer eine gute Idee. „Der Neid ist enorm groß“, schreibt MZ-Leserin Katharina Z. in einem Kommentar.

Falsche Begleitung

Viele Auswanderer bringen eine Person mit auf die Insel, die heute nicht mehr in ihrem Leben ist, wie etwa MZ-Leserin Anja-Maria M.. Sie bereut es, damals „den falschen Partner mitgenommen“ zu haben.

Aufpassen bei Immobilien

Auch beim künftigen Zuhause kann einiges schiefgehen. Magdalena J. bereute es etwa sofort, ein Haus gekauft zu haben. Sie würde eher empfehlen, zunächst zur Miete zu wohnen, eventuell auch an verschiedenen Orten der Insel. Danach könne man besser entscheiden, wo man genau eine Immobilie erwerben möchte.

Auch das Thema der immer höheren Mieten macht den Lesern zu schaffen. Corina E. etwa würde heute ihr Auswanderungsziel überdenken, weil die Mieten auf der Insel immer unbezahlbarer werden.

Detlef S. hat seinen ersten Winter auf Mallorca offenbar sehr unterschätzt. Er gibt neuen Mallorca-Auswanderern den Tipp, bloß keine Wohnung ohne Heizung zu mieten.

Vorsicht bei Arbeitsverträgen

Es sind nicht wenige Leser, die in ihrer Anfangszeit auf Mallorca bei Arbeitsverträgen übers Ohr gehauen wurden. „Gerade bei deutschen Arbeitgebern“, warnt Sascha F.. Leserin Bea M. hat auf der Insel ebenfalls schlechte Erfahrungen mit Arbeitsverträgen gemacht. In einem Fall musste sie ihren Arbeitgeber davon überzeugen, dass er Sozialabgaben abführen muss. Aus diesem Grund empfiehlt sie, jeden Vertrag von einem Anwalt prüfen zu lassen.

Auto mitbringen oder auf Mallorca kaufen?

Beim Thema Fahrzeug scheiden sich die Geister unter Mallorca-Auswanderern. Einige, wie etwa Mario K., raten davon ab, ein Auto aus Deutschland mit auf die Insel zu bringen. Er habe für die Ummeldung seines Autos (mit Gasantrieb) insgesamt etwa 4.000 Euro bezahlt. Simone R. hat genau die gegenteilige Erfahrung gemacht: Sie verkaufte ihren Wagen in Deutschland kurz vor dem Umzug und erwarb auf der Insel ein neues Auto. „Es tut nämlich ziemlich weh zu sehen, was nach einem Jahr aus meinem Auto geworden ist“, schreibt sie in den Kommentaren.

Sprachbarrieren unterschätzen

Wenn man nicht mit den Einheimischen kommunizieren kann, wird das Leben auf Mallorca kompliziert. „Ohne Spanisch kannste das vor der Rente knicken“, schreibt ein Facebook-Nutzer namens Mac F.. Ein weiterer Leser geht noch einen Schritt weiter und schreibt, er bereue es, nicht von Anfang an Katalanisch gelernt zu haben. Damit habe er sich die Chance genommen, die „wirklich guten Freunde“ kennenzulernen.

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