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Nach Horrorjahr 2025: "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Thommy Schmelz liegt schon wieder im Krankenhaus

Am Montag (16.2.) musste der gelernte Koch erneut ein Zimmer im Landeskrankenhaus Son Espases beziehen. Was ist passiert?

Kathrin Mermi-Schmelz bei Thommy Schmelz im Krankenhaus Son Espases in Palma.

Kathrin Mermi-Schmelz bei Thommy Schmelz im Krankenhaus Son Espases in Palma. / Privat

Simone Werner

Simone Werner

Nach einem gesundheitlichen Horrorjahr 2025, in dem Thommy Schmelz sogar im Koma lag, hatte 2026 für die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Mermi-Schmelz eigentlich ganz gut angefangen. Seit Mitte November 2025 und bis Anfang dieser Woche musste Schmelz nicht stationär ins Krankenhaus. Stattdessen genoss das Paar den Winter und die Nebensaison auf Mallorca. Die beiden waren in Cala Millor unterwegs, in Palma, spazierten am Strand von Peguera entlang und empfingen Besuch, unter anderem von Freundin Susi aus Deutschland.

Thommy Schmelz und Kathrin Mermi-Schmelz vor dem Olivar-Markt in Palma.

Thommy Schmelz und Kathrin Mermi-Schmelz vor dem Olivar-Markt in Palma. / Privat

"Am Montag hatten wir einen Termin bei unserem Hausarzt in Peguera. Da wurde Blut abgenommen und geschaut, ob die Werte passen. Thommy nimmt ja Blutverdünner. Bei einem speziellen Wert ist 4 wohl normal, bei Thommy lag er bei 8, also viel zu hoch. Also haben sie zu uns gesagt, wir müssen gleich ins Krankenhaus Son Espases", erzählt Kathrin Mermi-Schmelz der MZ.

Hinzugekommen sei, dass Schmelz schon seit ein paar Tagen schwarzen Stuhlgang hatte. "Die Ärzte haben vermutet, dass es eine Magenblutung sein könnte, verursacht durch die Blutverdünner. Deswegen hat er vorgestern eine Magenspiegelung bekommen und heute Morgen einen Ultraschall", so die Kellnerin weiter.

Thommy Schmelz ist mal wieder im Krankenhaus. Hat er infolge der Einnahme von Blutverdünnern eine Magenblutung?

Thommy Schmelz ist mal wieder im Krankenhaus. Hat er infolge der Einnahme von Blutverdünnern eine Magenblutung? / Privat

Was sagt wohl der Arzt?

Am Donnerstagnachmittag (19.2.) werde Mermi-Schmelz ins Krankenhaus fahren und hoffe, dass sie dort einen Arzt antreffe. "Noch haben wir keine Diagnose", so Mermi-Schmelz. Davor sei es Thommy Schmelz sehr gut gegangen.

"Jetzt fängt das Jahr 2026 leider genauso beschissen an, wie 2025 aufgehört hat. Wir gehen jetzt mal nicht vom Schlimmsten aus. Vielleicht ist es nur eine kleine Zyste, die durch den Blutverdünner angefangen hat zu bluten."

Thommy Schmelz und Kathrin Mermi-Schmelz in Cala Millor.

Thommy Schmelz und Kathrin Mermi-Schmelz in Cala Millor. / Privat

Bei seinen Fans meldete sich das Auswanderer-Paar mit einem Video aus dem Krankenhaus, Thommys "zweitem Zuhause", wie seine Frau sagte. "Wir kuscheln jetzt wieder außer Haus", sagt Thommy Schmelz in dem Video mit Humor. Ihm gehe es eigentlich gut, sagt er weiter.

Auf die Frage, wie das Personal mittlerweile reagiere, wenn Thommy Schmelz mal wieder in Son Espases aufschlägt, sagte Mermi-Schmelz: "Er liegt ja nicht immer auf derselben Station. Es gibt eine ältere Dame, eine Privatperson, die immer die Deutschen auf den Stationen besucht und ihnen zur Seite steht. Es gibt ja viele, die sprechen gar kein Spanisch. Sie kommt regelmäßig auch bei Thommy vorbei, egal auf welcher Station er liegt. Auch die Dolmetscherin kommt ab und zu vorbei", erzählt Mermi-Schmelz.

Die Urgesteine von "Goodbye Deutschland" und ihre Geschichte

Kathrin Mermi-Schmelz und Thommy Schmelz gehören zu den bekanntesten Mallorca-Auswanderern von "Goodbye Deutschland." Kennengelernt hatten sie sich in Deutschland. "Bevor es 2007 erstmals nach Brasilien ging, waren wir noch etwa zehn Jahre zusammen in Deutschland", so Kathrin Mermi-Schmelz. In allen Ländern, in denen die beiden lebten, sei das Drehteam dabei gewesen, wenn es auch nicht immer aus denselben Personen bestanden habe.

Nach Aufenthalten unter anderem in Österreich lebt das Paar mittlerweile wieder fest in Peguera. Ab dem 3. Juli 2025 lag der gelernte Koch mehrere Wochen im Krankenhaus, musste zeitweise sogar künstlich beatmet werden. Es war zuletzt sein längster Krankenhausaufenthalt. Später kämpfte er sich im Heimatort des Paares auf der Insel, Peguera, wieder zurück ins Leben.

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