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"Wir verlieren jeden Tag viel Geld": Warum das Gyros-Lokal der "Goodbye Deutschland"-Auswanderer in Peguera noch nicht geöffnet hat

Eigentlich wollten die Repedes das Don Gyros, das sie mit einem griechischen Partner (Niko Stamtsis) betreiben, am 1. April eröffnen

Hätte eigentlich am 1. April eröffnen sollen: das Don Gyros in Peguera.

Hätte eigentlich am 1. April eröffnen sollen: das Don Gyros in Peguera. / Privat

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Simone Werner

Simone Werner

Was der Auswanderer-Familie Repede derzeit passiert, wäre eigentlich der perfekte Stoff für die Auswanderer-Sendung "Goodbye Deutschland", in der sie bisher allerdings nur einmal zu sehen waren. Die Familie rund um die Italienerin Exenia Repede wollte neben ihrem Dolce Vita an der Playa de Palma am 1. April ein Gyros-Lokal in Peguera eröffnen.

Probleme mit dem Strom machten der Familie einen Strich durch die Rechnung. "Wir sind nervlich am Ende. Es ist eine Katastrophe. Wir bezahlen schon seit November Miete für das Lokal und sind fest davon ausgegangen, dass wir Anfang April aufmachen können", so die dreifache Mutter zur MZ.

Das ist das Problem für die Verzögerung

Das Problem sei Folgendes: Eigentlich wollten die Repedes in dem Lokal mit Gas arbeiten. Dafür gab es laut Exenia Repede aber keine Genehmigung. Also mussten die Auswanderer Stromleitungen für Starkstrom legen lassen. "Wir haben einen Elektriker geholt, das Projekt wurde vom Ingenieur abgesegnet", erzählt Repede. Mit den nötigen Dokumenten sei sie dann zum Anbieter Endesa gegangen. Der verwies sie weiter an E-Distribuición, die Stromnetz-/Verteiltochter von Endesa. "Am Ende mussten sie es absegnen und ich bin mit dem Wisch wieder zu Endesa gegangen. Jetzt liegt es an Endesa selbst, wann sie sich bereit erklären, einen Techniker zu schicken, der einen Starkstromzähler einbaut. Es ist eine Arbeit von einer halben Stunde", so Repede.

Hohe Verluste

Alles sei bereit. "Es liegt wirklich nur am Strom", sagt die Auswanderin verzweifelt. Der normale Strom, den die Gastronomen schon haben, reiche nicht, um die Grills anzuwerfen.

"Wir verlieren wegen der Sache jeden Tag viel Geld", stellt Repede klar. Auch die Angestellten seien schon bei der Sozialversicherung angemeldet.

In den vergangenen Wochen hatten in den Peguera-Gruppen auf Facebook immer wieder Nutzer gefragt, warum das Lokal noch nicht geöffnet sei.

Waren bisher nur einmal bei "Goodbye Deutschland" zu sehen: Familie Repede (ohne Tochter Delisha).

War bisher nur einmal bei "Goodbye Deutschland" zu sehen: Familie Repede (ohne Tochter Delisha). / RTL / 99pro media

Das ist die Geschichte der Repedes

Die Auswanderer-Geschichte der Repedes wurde im Juli 2025 bei Vox erzählt. Die Repedes sind Exenia, ihr Mann Constantin, Tochter Delisha und die beiden Söhne Jannai und Keyan. Constantin war erst kürzlich in der KabelEins-Sendung "Zwischen Meer & Maloche: Arbeiten, wo andere Urlaub machen" zu sehen. An der Playa de Palma betreibt die Familie seit April 2024 auf Höhe des Balneario 13 das Eiscafé Bar Dolce Vita.

Das Don Gyros liegt mitten auf dem Bulevar in Peguera (Hausnummer 55). Die Gyros-Speisen gibt es auch to go. Zuvor war in dem Lokal ein Bubble-Tea-Geschäft untergebracht. "Wir wollten schon immer mehrere Lokale haben", sagte Exenia Repede schon vor einigen Wochen zur MZ. Griechische Lokale geben es in der Gegend kaum.

Familie Repede.

Familie Repede. / Privat

Der Plan der Auswanderer ist, dass sie sich, wenn das Don Gyros geöffnet ist, zwischen den beiden Lokalen aufteilen: "Ich bleibe an der Playa, mein Mann fährt zwischen beiden hin- und her. Jannai (18) geht nach Peguera, wo auch unser Partner und unser Angestellter sind." Tochter Delisha (20) studiere in Palma und helfe ihrer Mutter am Wochenende oder mittags mal aus.

Ausgewandert auf die Insel war die Familie im März 2024. Bis dato betrieben die Schwaben in Deutschland einen Kurierdienst. Vox hatten die Repedes von den Problemen rund um die Eröffnung des Don Gyros berichtet. "Sie haben sich nicht mehr gemeldet. Es kam keine Ab- und auch keine Zusage", so Xenia Repede.

Im Don Gyros.

Im Don Gyros. / Repede

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