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Trotz Protesten der Anwohner: Von Österreichern organisierter Weihnachtsmarkt in Palma wird jetzt aufgebaut

In den vergangenen Tagen hatten Anwohner und Kunsthandwerker gegen das Projekt mobil gemacht. Die Organisatoren versuchen zu beschwichtigen

Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt im Parc de Sa Feixina laufen.

Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt im Parc de Sa Feixina laufen. / Manu Mielniezuk

Der Aufbau des von zwei österreichischen Unternehmern organisierten Weihnachtsmarkts in Palma hat begonnen. Am Dienstag (11.11.) rückten Arbeiter an, um die insgesamt 61 Marktstände in Holzoptik im Parc de Sa Feixina aufzubauen. Der Weihnachtsmarkt soll zwischen dem 21. November und dem 6. Januar stattfinden. Neben den Ständen soll es unter anderem auch eine 20 Meter lange Rodelbahn und eine Schlittschuhbahn geben.

Kritik von Anwohnern und Kunsthandwerkern

Das Projekt war im Vorfeld auf Kritik gestoßen. Insbesondere der Anwohnerverband Barri Civic machte gegen den Weihnachtsmarkt mobil. Es sei nach Ansicht der Nachbarschaftsvertreter der angrenzenden Viertel Santa Catalina und Es Jonquet nicht hinnehmbar, dass 45 Tage lang jeweils zwölf Stunden lang Weihnachtslieder über die Lautsprecher gespielt werden. Zudem kritisierten sie, dass der öffentliche Park für eine unzumutbar lange Zeit einem Privatunternehmen überlassen werden. Proteste kamen darüber hinaus vom Kunsthandwerkerzusammenschluss Gremi d'Oficis Artesans.

Beteiligt an der Organisation sind auch die beiden großen Einzelhandelsverbände Afedeco und Pimeco. Diese ließen verlautbaren, das Projekt sei eine Antwort auf das Bedürfnis der Bürger Palmas, einen "geordneten und barrierefreien Raum" zu bieten. Man orientiere sich dabei an den Weihnachtsmärkten auf dem Festland und in anderen europäischen Ländern.

"Konstruktiver und transparenter" Dialog

Die beiden Verbände boten den betroffenen Anwohnern einen "konstruktiven und transparenten" Dialog an, um einen reibungslosen Ablauf des Marktes im Rahmen der Bedürfnisse der Stadtteile zu gewährleisten. Zudem werde man eine Service-Hotline einrichten, damit die Bürger die Organisatoren unkompliziert über eventuelle Probleme oder Vorfälle in Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt informieren können.

Zudem betonten sie, dass die Firmen und Anbieter, die an dem Weihnachtsmarkt beteiligt sind, von den Balearen stammen.

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