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Zur Sonnenfinsternis kommen Sie nicht mit Ihrem Privat-Pkw an die Playa de Palma: So sieht der Schlachtplan der Stadt aus

Die Stadt Palma rechnet mit bis zu 75.000 Besuchern an der Playa de Palma und bereitet derzeit ein umfassendes Sicherheitskonzept vor

Die Stadt Palma hat eigene Regeln für den Abend der Sonnenfinsternis aufgelegt.

Die Stadt Palma hat eigene Regeln für den Abend der Sonnenfinsternis aufgelegt. / Guillem Bosch

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Nur einen Tag nachdem die Balearen-Regierung ihren Schlachtplan für die Sonnenfinsternis am 12. August auf Mallorca vorgestellt hat, hat die Stadt Palma nachgezogen. Wie die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz erklärten, bereitet sich die Stadt Palma vor allem an der Playa de Palma auf einen "beispiellosen" Großeinsatz vor. Die Urlauberhochburg im Südosten der Stadt gilt als einer der besten Orte auf Mallorca, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Nach Angaben von Javier Bonet, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt, geht man bei der Stadtverwaltung davon aus, dass rund 75.000 Personen an diesem Abend an die Playa de Palma kommen könnten.

Die Rechnung ist einfach: An der Playa de Palma leben rund 35.000 Menschen, hinzu kommen 34.000 Hotelbetten. Rechnet man außerdem die Bevölkerung von Coll d’en Rabassa, Es Pil·larí und anderen angrenzenden Gebieten ein, kommen noch einmal etwa 30.000 Personen hinzu. Insgesamt bewegt man sich damit in einer Größenordnung von fast 100.000 Menschen. Die Stadtverwaltung hat einen Einsatz für ein „optimales“ Aufkommen von 75.000 Personen vorbereitet – mit dem Hinweis, man wisse auch dann zu reagieren, wenn diese Zahl überschritten werde.

Nicht-Anwohner müssen draußen bleiben

Kontrolliert werden soll das Besucheraufkommen mit Drohnen und mit Einsatzkräften vor Ort. Sobald festgestellt werde, dass die zulässige Kapazität überschritten werde, soll „der Zugang gesperrt“ werden, ohne dass eine konkrete absolute Obergrenze genannt wurde. Bonet erklärte außerdem, wer zu Fuß aus dem Zentrum Palmas kommen wolle, könne dies problemlos tun – empfahl allerdings ausdrücklich, „Turnschuhe anzuziehen“.

Zugleich soll kontrolliert werden, dass keine privaten Fahrzeuge von Nicht-Anwohnern oder nicht entsprechend berechtigten Personen in das Gebiet gelangen. In einer Zone, in der es im Sommer ohnehin „schon schwer ist, einen Parkplatz zu finden“, setzt die Stadt auf den öffentlichen Nahverkehr. Die Botschaft ist eindeutig: „Wer dorthin will, sollte so anreisen.“

Bellver-Wald wird gesperrt

Geplant sind außerdem Zugangskontrollen über mehrere Ausfahrten der Ma-19. Auch der Bosque de Bellver wird geschlossen, und für Na Burguesa soll es Zugangsbeschränkungen geben, um Brände zu verhindern. Darüber hinaus werden die Straßen der zweiten Linie, die Palma mit der Playa de Palma verbinden, für den Individualverkehr gesperrt und dem öffentlichen Verkehr vorbehalten.

Eingerichtet werden zudem zwei Beobachtungs- und Kontrollpunkte in Sant Ferran und Les Meravelles, um den gesamten Einsatz zu überwachen. Bonet unterstrich dabei die größte Herausforderung für die Stadt: „Wir haben drei kritische Infrastruktureinrichtungen: das Krankenhaus Son Llàtzer, das von Son Espases und den Flughafen Palma. Sie müssen an diesem Tag genauso funktionieren wie an jedem anderen.“

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