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Wegen Unwetter in Valencia: Gastronomen auf Mallorca heben Preise an

Die Katastrophe auf dem Festland habe zu Lieferengpässen geführt, die auch die Betreiber von Restaurants und Bars betroffen hätten, so ein Branchensprecher. Das habe Folgen für die Konsumenten

Die Gastronomie auf Mallorca hat die Auswirkungen der Katastrophe auf dem Festland zu spüren bekommen

Die Gastronomie auf Mallorca hat die Auswirkungen der Katastrophe auf dem Festland zu spüren bekommen / Manu Mielniezuk

Das Jahrhundert-Unwetter in Valencia hat weiter Auswirkungen für Verbraucher auf Mallorca. Nachdem in den ersten Tagen frische Produkte in den Supermärkten der Insel fehlten, weil der Seetransport in Valencia wegen des Unwetters zeitweise stillstand, sind es nun die Besucher gastronomischer Betriebe, die Konsequenzen aus dem Unglück erleben.

Laut dem Vorsitzenden des Gastroverbands CAEB, Juan Miguel Ferrer, mussten zahlreiche Bars und Restaurants auf Mallorca in den vergangenen anderthalb Wochen seit der Katastrophe ihre Speisekarte anpassen, da auch sie nicht auf einige frische Lebensmittel zurückgreifen konnten. Zum anderen sei es zu Preiserhöhungen gekommen.

Pünktlich zum Saisonende

Viele Restaurantbetreiber hätten aufgrund der Lieferengpässe und der angespannten Wettbewerbssituation Lebensmittel gehortet - was die Situation letztlich noch verschlimmert habe. Ausgleichend habe allerdings die Tatsache gewirkt, dass just in den Tagen, in denen die Lieferschwierigkeiten am größten waren, viele Restaurants ohnehin ihre Pforten geschlossen hätten, da die Saison zuende ging. "Wären diese Probleme im Sommer aufgetreten, wäre das ein Drama gewesen“, so Ferrer.

Man hoffe darauf, dass die Situation sich in den kommenden Tagen wieder komplett normalisiere und die Gastronomen wieder wie gewohnt ihre Mahlzeiten anbieten könnten, so Ferrer weiter. /somo

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