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Kochkurse, Events, Teambuilding: Das Moltak in Palma macht Gastronomie schmackhaft

Das Lokal setzt auf traditionelle Küche und begeistert mit einem einzigartigen Flair

Von hinten: Die Betreiber Amaia Arteta und Luis Matas, davor Gastkoch Marcos Servera und Moltak-Teamköchin Vivian Florian.

Von hinten: Die Betreiber Amaia Arteta und Luis Matas, davor Gastkoch Marcos Servera und Moltak-Teamköchin Vivian Florian. / Moltak

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Einfach „nur“ essen gehen ist schön, aber Events und Ereignisse rund ums Kochen und Essen sind zurzeit mindestens ebenso angesagt. Ob für Einzelpersonen oder Paare, für Familien, Freundesgruppen, als Firmenevent oder als Incentive-Termin für Firmenmitarbeiter, auch Teambuilding genannt. Das Moltak in Palma bietet alle Varianten. Hinter den „Küchenpartys“ stecken Amaia Arteta und ihr Mann Luis Matas, ein früherer Anwalt, der einst das Olivia Café betrieb und dann Lonja 18 gründete, ein Lokal im Lonja-Viertel, in dem sich ebenfalls alles um Gastroevents drehte. Nun also das Moltak. Seine Frau, die sich vor allem ums Marketing, das Büro und die Dekoration kümmert, unterstützt den auch als Chefkoch agierenden Matas dabei.

l Von hinten:  Die Betreiber Amaia Arteta und Luis Matas, davor Gastkoch Marcos Servera und Moltak-Teamköchin Vivian Florian.  
l Eine reichlich gedeckte Tafel.  l Das Moltak ist in der ersten Mühle im Carrer de la Indústria untergebracht.  l Mit Geschirr aus Pòrtol schön eingerichtet:  der Ess- und Arbeitsraum.   | FOTOS: MOLTAK

Eine reichlich gedeckte Tafel. / Moltak

Besonderes Flair im Inneren der Mühle

Untergekommen sind die beiden in der ersten Mühle im Carrer de la Indústria in Palma. Früher beherbergte der historische Bau aus dem 17. Jahrhundert eine Pizzafirma. Der Umbau habe lange gedauert, sagt Arteta, da er in Abstimmung mit den Behörden erfolgen musste: Die Mühle steht unter Denkmalschutz. „Wir wollten das Innere so gestalten, dass es eher an ein Haus und nicht so sehr an ein Restaurant erinnert – und damit auch an die Vergangenheit“, sagt Arteta. Schließlich sei so eine Mühle auch früher nicht nur zum Mehlmachen genutzt worden, sondern auch als Wohnhaus.

Fokus wird auch auf Details gelegt

Der Umbau ist ihnen gut gelungen. Seit Juli vergangenen Jahres ist die Mühle in Betrieb. Sie verfügt über große Fenster zur Straße, einen kleinen Aufenthaltsraum zwischen zwei attraktiv gestalteten Gewölbe-Räumen mit Tischen zum Essen, Herden und allen wichtigen Gerätschaften. „Das Keramik-Geschirr hat ein Künstler aus Pòrtol für uns gemacht, und es ist gleichzeitig eine hübsche Dekoration im Holzregal“, sagt Arteta.

Die beste Party ist in der Mühle

Mit Geschirr aus Pòrtol schön eingerichtet: der Ess- und Arbeitsraum / Moltak

Von der Insel und vom Festland

Geboten werden zum einen fast täglich Kochkurse, wobei man sich auf lokale Gerichte fokussiert wie pa amb oli, escaldums (Huhn-Gemüse-Gericht), tumbet (geschmorte Gemüseterrine), trampó (Sommersalat), arròs brut (Reis-Gemüse-Fleischeintopf) oder cocas. Zum Einsatz kommen logischerweise auch hiesige Produkte, möglichst sogar Bio-Ware. „Aber wir bieten auch Kochkurse zu Gerichten, die als typisch spanisch gelten wie Paella oder Tortilla und erklären die Gastronomie der verschiedenen Regionen“, sagt Matas. Diese Kochkurse finden an fixen Terminen statt, zu denen man sich individuell anmelden kann. Sie können auch mit vorherigen Marktbesuchen kombiniert werden.

Vielfältige Möglichkeit an Aktivitäten

Ein anderer Geschäftszweig sind Gruppen- und Firmenevents, Geburtstagsfeiern oder andere Festivitäten, die nach Absprache mit den Auftraggebern gestaltet werden können (ab sechs Personen). Dabei kann man auch unter anderen Küchenstilen wählen. „Unser Koch-Team, das sind außer meinem Mann noch die Vivian, María, Laura und Riccardo, ist erfahren, sehr vielseitig und spricht neben Spanisch auch Englisch“, erläutert Arteta.

Wenn die Personenzahl 22 übersteigt (bis maximal 48 Personen), dann sind Fingerfood-Stehpartys möglich, etwa als Abschluss einer Stadtbesichtigung oder von Ähnlichem. Dafür arbeite man auch mit Agenturen zusammen, die für ihre Gruppen eine typische mallorquinische, zentral gelegene Mühle buchen.

Die beste Party ist in der Mühle

Das Moltak ist in der ersten Mühle im Carrer de la Indústria untergebracht. / Moltak

An Kooperationen mangelt es nicht

Eine dritte Säule sind Kooperationen mit privaten Köchen, die für ihre Veranstaltungen die Räumlichkeiten nutzen können, wie aktuell Marcos Servera (MZ berichtete), der mit seinem Ritma-Konzept vorerst noch zweimal im Moltak gastiert (am 17. und am 25. Januar, Infos unter ritmamallorca-com). „Mit Marcos sind wir schon seit vielen Jahren befreundet, aber wir sind natürlich auch offen für andere Köche“, versichert Matas.

Wie im Baskenland

Moltak orientiert sich an den baskischen Kochgemeinschaften, den txokos. „Ich stamme aus San Sebastián, und die Gemütlichkeit eines txokos wollten wir hiermit wiederbeleben – aber eben auf mallorquín“, sagt Arteta. Das Moltak sei nicht nur Begegnungsstätte, sondern auch Mitmach-Küche. Ein drei- bis vierstündiger Kochkurs inklusive Essen der fünf zubereiteten Speisen samt Getränken und Rezepten kostet bei Moltak rund 120 Euro pro Person. Weitere Preise für andere Veranstaltungen auf Anfrage.

Aus Freude am Kochen:

Moltak, geöffnet je nach Event (siehe Homepage), Carrer de la Indústria, 9, Palma, Tel.: 621–42 68 02, moltak.com

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