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Mallorcas Kinder essen zu ungesund – Studie bietet erschreckende Erkenntnisse

Studie zeigt hohen Verzehr von Fast Food und zuckerhaltigen Getränken bei Kindern und Jugendlichen

Burger, Pommes, süße Snacks: Mallorcas Kinder essen zu ungesund.

Burger, Pommes, süße Snacks: Mallorcas Kinder essen zu ungesund. / Yanira Martin

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Redaktion DM

Redaktion DM

Eine aktuelle Studie der Fundación Eroski zeigt alarmierende Ernährungstrends bei Kindern auf den Balearen. Viele Minderjährige konsumieren regelmäßig ungesunde Lebensmittel, was das Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:

1. Hoher Junk-Food-Konsum

  • 92 Prozent der Kinder und Jugendlichen essen mindestens einmal pro Woche Hamburger, Hotdogs, Pizza oder Pommes frites.
  • 87 Prozent konsumieren wöchentlich Süßigkeiten wie Kekse oder Gebäck.
  • 44 Prozent greifen drei- oder mehrmals pro Woche zu süßen Snacks.

2. Problematische Getränkegewohnheiten

  • 82 Prozent der Kinder und Jugendlichen trinken mindestens einmal pro Woche Softdrinks oder Fruchtsäfte.
  • 13 Prozent konsumieren Energydrinks, die für Minderjährige besonders ungeeignet sind.

3. Bewusstsein für gesündere Alternativen

  • 55 Prozent der Kinder und Jugendlichen auf den Balearen glauben, dass sie ihre Essgewohnheiten verbessern sollten.
  • Besonders der Wunsch nach mehr Obst und weniger verarbeiteten Lebensmitteln ist stark ausgeprägt.

4. Essen als Belohnung

  • 58 Prozent der Eltern verwenden Lebensmittel als Belohnung für gutes Verhalten.
  • Oft handelt es sich um ungesunde Snacks wie Süßigkeiten, Kuchen oder Gebäck.

5. Zuckerhaltige Getränke in einkommensschwachen Haushalten

  • 95 Prozent der Kinder und Jugendlichen trinken Wasser als Hauptgetränk, doch viele greifen regelmäßig zu Softdrinks.
  • Kinder aus sozial schwächeren Familien konsumieren überdurchschnittlich häufig zuckerhaltige Softdrinks.

6. Veränderte Essgewohnheiten: Weniger Zwischenmahlzeiten

  • 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen frühstücken, aber 20 Prozent essen nachmittags nichts mehr – der höchste Wert in Spanien.
  • Das Auslassen von Mahlzeiten führt häufig zu vermehrtem Naschen und ungesunden Snacks.

Fazit

Die Studie verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, die Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen auf den Balearen zu verbessern. Experten betonen, dass eine gesunde Ernährung eine gemeinsame Anstrengung von Familien, Schulen und der öffentlichen Hand erfordert. Informierte Eltern, bewusste Ernährung und gezielte Maßnahmen könnten langfristig einen positiven Wandel bewirken.

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