Teuer-Schock zu Weihnachten: So stark sind die Preise für die Weihnachtsleckerei Turrón gestiegen
Der Preis für Spaniens beliebteste Weihnachtssüßigkeit ist in die Höhe geschossen. Die Gründe sind vielfältig

Es gibt ihn sowohl hart als auch weich: Der „turrón" gehört zur spanischen Weihnacht einfach dazu – wird aber immer teurer. / FOTO: DRM
Spaniens Weihnachtsleckerei Turrón ist in diesem Jahr durchschnittlich 16 Prozent teurer als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer Studie des Verbraucherschutzverbands OCU. Der durchschnittliche Preis liegt damit in diesem Jahr bei rund 23 Euro pro Kilogramm.
Obwohl der Preis für alle Produkte ansteigt, gibt es doch deutliche Unterschiede zwischen den Handelsmarken und den Herstellermarken. Die Eigenmarken der Supermärkte sind durchschnittlich um 9,4 Prozent im Preis hochgegangen. Bei den Produkten von renommierten Anbietern waren es durchschnittlich 24,3 Prozent. Besonders drastisch fielen die Preissteigerungen bei Marken wie El Lobo (über 50 Prozent), El Almendro in der Linie Cosecha propia (37 Prozent), El Quijote (36 Prozent) und Rey (33 Prozent) aus. Bei den Handelsmarken fällt vor allem der Preisanstieg des weichen Turróns von Aldi um 27 Prozent auf. Herstellermarken kosten inzwischen durchschnittlich 33 Euro pro Kilogramm, gegenüber 15 Euro pro Kilogramm bei Turrón aus dem Supermarkt mit Handelsmarke.
Mandeln und Eier deutlich teurer
Die Studie nennt zwei zentrale Zutaten als Hauptursachen für den Preisanstieg:
- Mandeln, der wichtigste Bestandteil dieser Turróns (mehr als 60 Prozent Anteil in den Premiumprodukten). Ihr Preis ist deutlich gestiegen: von 90–95 Euro pro 100 Kilogramm Mandeln mit Schale zwischen Januar und August 2024 auf etwa 120 Euro im Jahr 2025, mit Spitzenwerten von 138 Euro im Juni. Die Preissteigerungen bei Sorten wie Marcona, Largueta und Comuna liegen zwischen 15 und 25 Prozent. Klare Gründe für den Mandelpreisanstieg sind nicht erkennbar – abgesehen von einer hohen Nachfrage und möglichen spekulativen Faktoren.
- Eiweiß: Obwohl mengenmäßig weniger relevant, ist dessen Preis in den vergangenen sechs Monaten um 50 Prozent gestiegen.
Im Gegensatz dazu ist der Zuckerpreis gesunken, wobei dessen Einfluss angesichts des hohen Mandelanteils begrenzt ist.
Preise vergleichen
Die OCU empfiehlt den Verbraucherinnen und Verbrauchern, Preise zu vergleichen und auf günstigere Alternativen zurückzugreifen. Die Organisation bietet auch die kostenlose App "OCU Market", mit der sich die Preise von Turróns in nahegelegenen Supermärkten vergleichen lassen. Zudem bietet die App die Bewertung nach der OCU-Gesundheitsskala, einschließlich Nutri-Score, Gehalt an gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz, Verarbeitungsgrad sowie einer Bewertung der enthaltenen Zusatzstoffe.
Das ist Turrón
Ein echter Turrón besteht mindestens zur Hälfte aus gemahlenen oder ganzen Mandeln. Der Rest sind Zucker, Honig und Eiweiß. In rechteckigen Tafeln enthält der harte Turrón ganze geschälte Mandeln in einer festen süßen Masse und ist von weißen Oblatenblättern umhüllt, während der weiche Turrón ein klebriges, leicht fettiges Gemisch aus gemahlenen Mandeln, Honig, Zucker und Eiweiß ist.
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