Manchmal muss man eben improvisieren. Da gerade keine Großleinwand in der Nähe war, hat sich Fußballstar Mats Hummels das Handy geschnappt. Der Profi, der kurz vor der EM aus dem Kader gestrichen wurde, lehnte sein Mobiltelefon an eine Cola-Dose und schaute seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen bei der hart umkämpften und tragischen Niederlage gegen Spanien zu.

Hummels selbst befindet sich gerade in London, wo er am Freitagnachmittag (5.7.) dem deutschen Spieler Jan-Lennard Struff bei seinem Spiel gegen Daniil Medvédev in Wimbledon zuschaute. Die Partie wurde beim Stand von 6-1, 6-3, 4-6, 1-1 für Medvédev wegen Regens abgebrochen. Das Spiel soll am Samstag fortgesetzt werden.

Spekulationen über die sportliche Zukunft

Derweil gehen die Spekulationen über die berufliche Zukunft von Mats Hummels weiter – und inwieweit diese auf Mallorca stattfinden könnte, wo der 35-Jährige in Costa d'en Blanes ein Haus besitzt. Laut Informationen von "Sport1" soll Real Mallorca mit einem Transfer des Innenverteidigers liebäugeln. Der Verein soll demnach sein ursprüngliches Angebot um 400.000 Euro verbessert haben – und würde Hummels nun 2,8 Millionen Euro brutto bieten. "RCD ist in der Poleposition", schreibt der Sender, nennt aber keine Quelle. Als weitere Interessenten für eine Verpflichtung gelten Bayer Leverkusen sowie Mailänder Clubs Inter und AC.

Einbruch in der Mallorca-Villa

Erst vor wenigen Tagen wurde zudem bekannt, dass der Profi im Frühjahr Opfer eines Einbruchs geworden war. Wie die Zeitschrift "Bunte" berichtet, befand sich der Vater und Berater des Sportlers, Hermann Hummels, zu diesem Zeitpunkt alleine in dem Anwesen und schlief. Laut einer Pressemitteilung der Nationalpolizei vom 7. Juni nahmen die Beamten die Einbrecher am 3. Juni fest. Die Zeitschrift mutmaßt, dass die Einbrecher ein Betäubungsgas benutzten, damit die Bewohner der Luxusvillen nicht während des Einbruchs aufwachten. /pss7rp