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Schwedens "Partyprinzessin" Birgitta: Neue Details über ihr Leben auf Mallorca

Ein Jahr nach dem Tod von Prinzessin Birgitta werden neue Einblicke in ihr Leben auf Mallorca bekannt – inklusive einer besonderen Vereinbarung mit einer einflussreichen Familie

Ließ es sich gutgehen auf Mallorca: Schwedens Prinzessin Birgitta.

Ließ es sich gutgehen auf Mallorca: Schwedens Prinzessin Birgitta. / Manu Mielniezuk

Ein Jahr ist seit dem Tod von Prinzessin Birgitta von Schweden vergangen. Sie verstarb am 3. Dezember 2024 in ihrer Residenz in Santa Ponça auf Mallorca im Alter von 87 Jahren.

Nun werden neue Details über ihr Leben auf der Insel bekannt. So verriert Luis Nigorra, Mitglied einer einflussreichen Familie auf der Insel, der Zeitschrift "Hola!", dass die Prinzessin einen besonderen Deal mit seiner Familie hatte. „Meine Eltern beschlossen, dass Birgitta kostenlos am Golfplatz von Santa Ponça wohnen konnte, aber ich weiß nicht, warum. Als sie starben, waren meine Geschwister und ich der Meinung, dass sie bis ans Ende ihres Lebens dort bleiben könne. Sie hatte eine Abmachung mit meinen Eltern, die wir respektiert haben.“

Zumal die Prinzessin alles andere als eine Last gewesen sei. Alle Golfer hätten es geliebt, sie dort zu haben. "Sie hat Mallorca geliebt und war ein sehr positiver Mensch", so Nigorra. Zu Ehren der schwedischen Adeligen findet jedes Jahr ein Golfturnier auf der Anlage im Südwesten der Insel statt.

Schwester des Königs

Birgitta war die zweitälteste der vier älteren Schwestern des schwedischen Königs Carl Gustav XVI.. Sie war mit dem deutschen Prinzen und Kunsthistoriker Johann Georg von Hohenzollern-Sigmaringen verheiratet, mit dem sie lange Zeit in München lebte und drei Kinder bekam. Das Paar trennte sich 1990, blieb aber bis zum Tod von Johann Georg, genannt "Hansi", im Jahr 2016 verheiratet. Seit Mitte der 1990er Jahre lebte sie auf Mallorca.

Birgitta war für ihren unabhängigen Charakter bekannt. Sie wurde häufig dafür kritisiert, dass sie offiziellen Terminen wie Taufen oder Geburtstagen fernblieb. Mehrfach ließ sie durchblicken, dass sie es vorziehe, die Sonne Mallorcas zu genießen, statt höfischen Verpflichtungen nachzukommen – was ihr den Spitznamen „Partyprinzessin“ einbrachte.

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