Royales Schaulaufen zur Sonnenfinsternis: Könige und Scheichs versammeln sich auf Mallorca
Neben dem spanischen Königspaar sind auch Mitglieder der Herrscherfamilien von Katar und Dubai auf der Insel, um das astronomische Ereignis zu erleben

Royale Sonnenfinsternis-Fans: Dubai, Spanien, Katar. / DM
Mallorca wird am Mittwoch (12.8.) zum Treffpunkt royaler Beobachter der totalen Sonnenfinsternis. Neben der spanischen Königspaar halten sich auch Mitglieder der Herrscherfamilien von Katar und Dubai auf der Insel auf. Die Mitglieder der Herrscherfamilie von Dubai sind nach Angaben der MZ-Schwesterzeitung „Diario de Mallorca“ vergleichsweise unauffällig auf Mallorca eingetroffen. Sie wohnen im Hotel Jumeirah in Port de Sóller, das zur Dubai Holding gehört, dem Investmentkonglomerat von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum.
Eine Terrasse des Hotels soll während der Sonnenfinsternis exklusiv für die Familie reserviert werden. Die übrigen Hotelgäste können das Ereignis von anderen Bereichen der Anlage aus verfolgen. Für die Mitglieder der Herrscherfamilie sind zudem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen. Begleitet wird die Beobachtung von Mitgliedern der Stiftung des Instituts für Astronomie und Astronautik Mallorcas. Sie wollen den Gästen das Phänomen erläutern und einen Workshop über Sonnenfinsternisse anbieten.
König Felipe VI. wird die Sonnenfinsternis auf Mallorca von einem besonders spektakulären Ort aus beobachten. Das Königshaus hat sich für Son Marroig in der Serra de Tramuntana entschieden. Das historische Landgut ist eng mit Erzherzog Ludwig Salvator von Österreich verbunden, der es 1877 erwarb. Von Son Marroig aus hat der König freien Blick auf eines der bekanntesten Panoramen Mallorcas: sa Foradada und das Mittelmeer.
Wo schauen die Katarer?
Auch die katarische Herrscherfamilie hält sich auf Mallorca auf. Bereits am Dienstag war der Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, mit seinem Flugzeug in Palma gelandet und hatte am Flughafen Son Sant Joan für Aufmerksamkeit gesorgt. Von wo aus der katarische Adel das Ereignis betrachten wird, war zunächst nicht bekannt. Die familieneigene Luxusyacht "Al Lusail", die für einen solchen Anlass sicher geeignet wäre, befand sich zuletzt vor Sardinien.
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