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Sonnenfinsternis auf Mallorca: Diese Stars kamen zum Gucken auf die Insel

Promi-SoFi-Gucker kamen im privaten Jumbo, ließen sich von Superyachten an den perfekten Schau-Platz bringen oder ließen Sonne und Mond ohne Drama ihr Ding machen. Ein Überblick

Orlando Bloom gehörte zu den bekannten Gesichtern, die sich die Sonnenfinsternis auf Mallorca nicht entgehen lassen wollten.

Orlando Bloom gehörte zu den bekannten Gesichtern, die sich die Sonnenfinsternis auf Mallorca nicht entgehen lassen wollten. / Instagram

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Thomas Fitzner

Thomas Fitzner

Für einen arabischen Herrscher muss es etwas Demütigendes an sich haben, wenn sich eine Sonnenfinsternis nicht einfach in den Palast bestellen lässt wie jeder beliebige Superstar für die Geburtstagsparty oder den Namenstag. Der Kummer wird gemildert, wenn man – wie die Herrscherfamilie von Qatar – mit dem eigenen Jumbojet anreisen kann und nicht an die von der Balearen-Regierung delimitierten öffentlichen Schau-Zonen angewiesen ist.

Obwohl am vergangenen 12. August zumindest auf dem Fußballplatz von Pina für einen Emir und seinen Hofstaat durchaus noch Platz gewesen wäre. Doch galt es die Anschaffungs- und Unterhaltskosten einer Megayacht zu amortisieren, die „Katara“, ein in Deutschland gebautes 124 Meter langes Vergnügungsschiff. Hoffentlich hat das Personal die SoFi-Brillen nicht vergessen.

Emir von Qatar Tamim bin Hamad Al Thani.

Emir von Qatar Tamim bin Hamad Al Thani. / Dpa

Im Vergleich nahezu diskret nahm sich die Herrscherfamilie von Dubai aus, die aus dem Luxushotel Jumeirah in Port de Sóller dem Mond beim Sonnenverfinstern zusah, quasi ein Heimspiel, denn das edle Haus gehört der Dubai Holding.

Auch die spanische Königsfamilie

Am Tag des Himmelsereignisses ergoss sich ein regelrechter Tsunami aus blauem Blut über die Insel, denn auch der amtierende spanische König Felipe VI. weilte und guckte auf Mallorca. Der Monarch gilt als ausgewiesener Fan von Himmelsphänomenen, kein Wunder, mit seinen 1,97 Metern Körpergröße ist er auch näher dran. Die Medien spekulierten, ob er die Finsternis mit oder ohne Königin und Prinzessinnen genießen würde, dazu ließ die Casa Real jedoch nichts verlauten, offenbar Privatsache. Der Ort seiner Beobachtung war natürlich top: das Landgut Son Marroig an der Nordwestküste, ehemals Eigentum eines anderen Blaublut-Kumpels: Erzherzog Ludwig Salvator.

Ebenfalls auf und nahe Mallorca gesichtet wurden die Hollywoodstars Matthew McConaughey („Interstellar“) und Orlando Bloom („Piraten der Karibik“). Sie waren Passagiere der Superyacht „Rising Sun“, deren Gästebuch sich wie eine KI-Antwort auf die Frage „Wer sind aktuell die größten Kino-Weltstars?“ liest.

War auch auf der Insel für das Naturschauspiel: Matthew McConaughey.

War auch auf der Insel für das Naturschauspiel: Matthew McConaughey. / FRANCK ROBICHON

Betont unbeeindruckt zeigte sich hingegen Agatha Ruiz de la Prada, eine der schillerndsten Gestalten des spanischen Mode-, Adels- und Business-Universums. Auf Instagram berichtete sie von Mallorca aus: „Gestern Abend tolles Zusammensein mit Freunden, und nebenbei gab es auch eine Sonnenfinsternis, glaube ich.“ Na, dann.

Der Himmel und die Stars

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