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25 Jahre Mallorca Zeitung - Darum ging es am 12. Mai 2000 in unserer ersten Ausgabe

Die Mallorca Zeitung hat Geburtstag! Als wäre es gestern: Viele der Themen der ersten Ausgabe sind noch heute aktuell

Der Seitenkopf der ersten Ausgabe der Mallorca Zeitung, erschienen am 12. Mai 2000.

Der Seitenkopf der ersten Ausgabe der Mallorca Zeitung, erschienen am 12. Mai 2000. / Redaktion MZ

Was für ein Aufschlag! Die allererste Ausgabe der Mallorca Zeitung erscheint am 12. Mai 2000 mit 64 Seiten plus 24 Seiten Kleinanzeigen plus einer noch einmal 64-seitigen Sonderbeilage, in der sich die zwölfköpfige Redaktion vorstellt. Macht insgesamt 152 Seiten

Viele davon sind Anzeigen, auch von den ganz großen Kunden, wie Telefónica, Mc Donald’s, Adobe, La Caixa. Es sind die fetten Jahre des Zeitungsgeschäftes, und auf dem deutschsprachigen Markt auf der Insel sind bereits zwei andere Mitbewerber: das etablierte „Mallorca Magazin“ und der ein Jahr zuvor gegründete – und 2001 wieder eingestellte – „Palma Kurier“.

„Sie haben die Wahl“, überschrieb MZ-Chefredakteur Wolfgang Schönborn denn auch sein Editorial.

Themenmix prägt die Mallorca Zeitung bis heute

Den Mitbewerbern entgegen setzte das zwölfköpfige Redaktionsteam von Beginn an einen Themenmix, der bis heute die Mallorca Zeitung prägt. Dazu gehört zum einen ein Schwerpunkt auf politische, wirtschaftliche und soziale Berichterstattung. Titelthema ist die „Ecotasa“, die damals hart umkämpfte, letztlich 2001 verabschiedete und 2003 wieder einkassierte „Ökosteuer“ für Urlauber.

Noch mehr Raum bekommt im Inneren allerdings die Situation auf dem Immobilienmarkt: Auf drei Seiten erklärt Redakteurin Brigitte Kramer detailliert, warum es schon vor 25 Jahren so gut wie keine Wohnungen zur Langzeitmiete gab.

Der damalige Flughafendirektor versichert indes in einem Gespräch, dass man bemüht sei, die langen Wege am Flughafen zu verkürzen. 

Die ersten Reportagen, Porträts und Interviews

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Reportagen, Porträts und Interviews – hier noch in einem im Mittelteil angeordneten und von Antonia Kuhn verantworteten„Journal“ versammelt.

Der Chefdesigner von Camper, Guillem Ferrer, spricht darin weniger über den weltweiten Erfolg der Marke als über seinen ökologischen Anspruch, während der Autor Thomas Fitzner, den „vergeblichen Versuch unternimmt, über den Berg Randa zu schreiben, ohne Ramon Llull zu erwähnen“.

"Barbara Pohle ist auf Draht. Hört zu, klärt ab, gibt Rat"

Hinzu kommen auf weiteren Seiten Klatsch und Tratsch aus der deutschen Community und die erste Ausgabe der langlebigsten aller MZ-Rubriken, der Leserfragen: „Barbara Pohle ist auf Draht. Hört zu, klärt ab, gibt Rat“.

Und da ist noch ein Interview mit Christoph Daum, dem Trainer von Bayer Leverkusen, der damals noch auf die Meisterschaft hoffte (es wurde dann doch nur Vizekusen). „Die Mallorquiner dürfen sich ebenso wenig wie die Deutschen in ihr privates Ghetto zurückziehen“, sagt Daum. „Gegenseitige Empfindlichkeiten und Vorbehalte müssen künftig stärker miteinander besprochen und aus dem Weg geräumt werden.“

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