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Nach Ärger über Abriss vom Playa-Mäuerchen: Stadt sucht nach einer Lösung

Derzeit prüfe man andere Lösungen, heißt es von der Stadtverwaltung

Die Diskussion um das in Teilen abgerissene Mäuerchen an der Playa de Palma geht weiter. Nachdem die Mauer in den vergangenen Monaten im Zuge der Umbauarbeiten zwischen den Abschnitten Baleario 10 bis Balneario 14 abgerissen wurde, treten immer mehr Probleme zutage. Denn Anwohner und Geschäftstreibende sind immer mehr genervt davon, dass der Wind den Sand weit über den Strand hinaus auf die Promenade bläst.

Nun überlegt die Stadtverwaltung, wie man das Problem lösen kann. Ein Zurück zu der alten Mauer solle es im besten Fall nicht geben, stellte die Sprecherin der Stadtverwaltung, Mercedes Celeste, am Mittwoch (2.4.) klar. "Auf dem Mäuerchen wurden häufig Saufgelage veranstaltet. Und Straßenhändler boten dort ihre illegalen Produkte an." Man arbeite derzeit an einer Lösung, die den Sand aufhält, die aber nicht zum Sitzen einlädt. Allerdings wollte Celeste auch nicht ausschließen, dass die Mauer wieder errichtet wird, wenn man keine brauchbare Alternative findet.

Unmut bei den Playa-Fans

Der Abriss der Mauer hatte bei Playa-Fans für Unmut gesorgt. So hatte unter anderem Ballermann-Sänger Lorenz Büffel Ende vergangenen Jahres einen Appell auf Instagram veröffentlicht, in dem er forderte, das Bauwerk nicht anzurühren. "Dieser Ort war Treffpunkt für alle: der Startschuss ins Partygeschehen oder der perfekte Ort, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen." Auch er selbst habe wichtige Momente auf dem Mäuerchen erlebt: "Mein erstes Kuss-Erlebnis mit Emily (Büffels Gattin – Anm. d. Red.) fand direkt am legendären „Liebes-Mäuerchen“ statt."

Mauerspechte an der Playa

Manch andere Playa-Bekanntheiten fanden eine andere Lösung: Mit Hammer und Meißel rückten etwa MZ-Autor Ingo Wohlfeil gemeinsam mit Ballermann-Sänger Lorenz Büffel und Bierkönig-DJ Chris Caramello an, um sich einen Betonklotz zu sichern. Ganz nach dem Vorbild des typischen Berliner Souvenirs nahmen sie Bruchstücke mit nach Hause. Die Bauarbeiter hätten nur mit dem Kopf geschüttelt und ein paar Steine herausgerückt erzählten sie später.

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