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Was ist da los in der Schinkenstraße auf Mallorca? Großer Teil des Bamboleo an der Playa de Palma ist gesperrt

Der Bereich in der beliebten Trinkhalle soll auf Anweisung der Stadt abgeriegelt worden sein

So sieht es Ende April am Bamboleo an der Playa de Palma aus.

Ciro Krauthausen

Redaktion MZ

Redaktion MZ

Rätselraten am Ballermann: Seit einigen Tagen ist ein großer Teil des Biergartens Bamboleo an der Schinkenstraße auf Mallorca gesperrt. Statt offener Eingänge steht hier der grüne Zaun, der das Bamboleo auch in der Nebensaison versperrt. Betroffen ist der Bereich zwischen dem Carrer Llaüt und dem Hotel THB Niagara. Über die Schließung berichtete zuerst MZ-Autor Ingo Wohlfeil in seinem Podcast "Das 17. Sommerland".

Der geschlossene Bereich soll derzeit nur Hotelgästen vorbehalten sein, da er zum Hotelgelände gehört. In den zurückliegenden Jahren konnte er per Pacht von den Betreibern der Trinkhalle genutzt werden. Nun soll er von der Stadt Palma geschlossen worden sein. Mehrfache Anfragen der Mallorca Zeitung bei der Stadtverwaltung blieben unbeantwortet.

Wie der Podcast berichtet, wechselte das Hotel Niagara vor wenigen Jahren den Besitzer. Die neuen Eigentümer könnten möglicherweise darauf hinarbeiten, dass der bis 2033 geltende Pachtvertrag aufgelöst wird. Die Anfragen der MZ bei der Hotelleitung sowie beim Bamboleo selbst blieben ebenfalls unbeantwortet.

Das Bamboleo

Das Bamboleo, das direkt gegenüber vom Bierkönig an der Schinkenstraße liegt, war bis zur Teilschließung eine der größten Trinkhallen an der Playa de Palma und erst zu Ostern in die neue Saison gestartet. In den vergangenen Jahren geriet das Lokal immer wieder in die Schlagzeilen. Im Juli 2023 etwa jagten Türsteher des Lokals eine Urlaubergruppe mit Schlagstöcken durch die Straße. Im Sommer darauf sorgten Neonazis für einen Eklat, als sie lautstark ausländerfeindliche Parolen im Bamboleo grölten. Der Vorfall ging auf Tiktok viral.

Immer wieder wurde das Lokal auch Schauplatz von "Rekordversuchen", bei denen Urlaubergruppen absurd große Mengen an Bier bestellten, um die Fotos von der Rechnung und den mit Biergläsern vollgestellten Tischen auf Social Media zu teilen.

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