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Hater mit Mallorca-Faible: Diese fünf Sorten Insel-Meckerer gibt es auf Social Media

Es gibt Menschen, die an der Insel angeblich alles schlimm finden, ihr aber trotzdem erstaunlich treu bleiben. Wir waren mal so frei und haben diese Mallorca-Meckerer aus den sozialen Medien in fünf Kategorien eingeteilt

Gewissermaßen steckt in jedem ein kleiner Mallorca-Meckerer. In welchem Typ erkennen Sie sich wieder?

Gewissermaßen steckt in jedem ein kleiner Mallorca-Meckerer. In welchem Typ erkennen Sie sich wieder? / FOTO: CHATGPT

Sarah López

Sarah López

Wer sich in der digitalen Mallorca-Welt bewegt, wird früher oder später auf diese Art Mallorca-Deutsche stoßen: Menschen, die offenbar nur online gegangen sind, um in der Kommentarspalte ihren Unmut über die Insel hinauszuposaunen. Und auch wenn sie viel Kritik an der Insel üben, nimmt man ihnen nicht ab, dass sie ihr wirklich für immer den Rücken kehren möchten. Eher handelt es sich um: Hater mit Insel-Sehnsucht.

Wer genug Zeit in diesem digitalen Mallorca-Universum verbringt, kann die Mallorca-Nörgler irgendwann ganz gut in verschiedene Kategorien einordnen. Eine Typologie, basierend auf Kommentaren in den sozialen Netzwerken.

Die Besserwisser

Beim Lesen der Kommentare in den sozialen Netzwerken – vor allem auf Facebook – fragt man sich manchmal, ob dort ausschließlich Insel-Experten unterwegs sind. Sei es, wenn es darum geht, den Strand von Cala Millor zu retten: „Sollte man keinen Wellenbrecher bauen?“ Oder die Überfüllung in den Griff zu bekommen: „Eine Eintrittsgebühr wie in Venedig muss her.“ Oder die Wohnungsnot zu lösen: „Es müsste mehr gebaut werden.“

Die Misstrauischen

Diese Art Mallorca-Urlauber glaubt, auf der Insel nur noch übers Ohr gehauen zu werden. Ganz nach dem Motto: „Sie bekommen den Hals nicht voll, aber nachher sind wieder die Touristen die Bösen.“ Jeder cortado könnte eine Touristenfalle sein, jeder Taxifahrer nur Schlechtes im Sinn haben. In ihren Augen ist Mallorca eine schöne Insel voller Menschen, die Böses im Schilde führen.

Die Gutbetuchten

„So ganz ohne Touristen wäre Mallorca am Ende.“ Dieser Satz bringt die These der Gutbetuchten gut auf den Punkt, frei nach dem Motto: „Ohne uns würden die Mallorquiner verhungern.“ Sie sehen als Urlauber die Wirtschaft der Insel auf ihren Schultern ruhen. Sie schreiben gern Kommentare wie: „Wovon würden die Menschen ohne Tourismus leben?“ Oder erinnern daran, dass es auf Mallorca sonst keine nennenswerte Industrie gebe: „Nur vom Export von Orangen, Zitronen und Olivenöl zu leben, wird schwierig.“

Sie sehen sich auch als Grund für die Infrastruktur auf der Insel: „Nicht vergessen, dass es diese Infrastruktur mit den gut getakteten Bussen teils – nicht nur, ist mir klar – auch wegen der Touristen gibt.“

Die Nörgler

Sie finden die Insel eigentlich toll, aber irgendetwas haben sie immer zu meckern: zu heiß, zu voll, zu teuer. Was auch immer. Die Drohung, nie wiederzukommen, schwingt nach so einer grässlichen Erfahrung natürlich latent mit. Ein Beispiel: „Also mich sieht die Insel nicht wieder! Dieses Jahr sind wir auffallend deutschfeindlich behandelt worden, das geht gar nicht. Schade.“

Die Nostalgiker

Das ist das Team „Früher war es noch meine Insel“. Meist beginnt ihr Kommentar mit einem: „Ich muss leider zugeben, dass mir Mallorca nicht mehr so gefällt.“ Die Insel habe ihren Charme verloren – zwischen Urlaubermassen, Influencern und teuren Preisen. Manchmal klingt es so, als seien sie einst die Pioniere des Mallorca-Urlaubs gewesen. Und nicht etwa Teil jener Hunderttausenden Deutschen, die seit Jahrzehnten auf die Insel kommen.

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