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Kommt nach dem Balconing das "Muring"? Ballermann-Urlauber verletzt sich bei Mauer-Sprung - und empört die Mallorquiner

Ein junger Urlauber hat sich bei einem riskanten Sprung von der Strandmauer schwerverletzt - und löst damit Empörung bei Einheimischen aus

Ein riskanter Sprung: Ein Urlauber schlägt bei einem Rückwärtssalto mit dem Kopf auf der Mauer auf.

Ein riskanter Sprung: Ein Urlauber schlägt bei einem Rückwärtssalto mit dem Kopf auf der Mauer auf. / Instagram/mallorcaviral

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Sarah López

Sarah López

Immer wieder stehen Ballermann-Urlauber im Mittelpunkt des Social-Media-Accounts @mallorcaviral, dem vor allem Einheimische folgen: mal, weil Touristen kurzerhand die Arbeit von Bauarbeitern an der Strandpromenade übernehmen, mal wegen neuer Trinkspiele, bei denen sich Urlauber vor dem Shot ohrfeigen, oder weil abgerissene Verkehrsschilder nachts wieder aufgestellt werden.

Fast täglich gibt es Videos vom Ballermann in dem unter Einheimischen sehr beliebten Instagram-Account. Nun sorgt ein riskanter Sprung an der Strandpromenade von der Playa de Palma für Empörung unter vielen Mallorquinern.

Schief gelaufen

Auf dem Video ist zu sehen, wie ein junger Party-Urlauber von der Mauer, die die Promenade vom Sandstrand trennt, einen Rückwärtssalto versucht. Der Sprung geht jedoch gründlich schief: Der Mann berechnet den Schwung falsch, prallt mit dem Kopf gegen die Steinmauer und stürzt anschließend in den Sand.

"Diese erschütternden Bilder machen deutlich, welche schwerwiegenden Risiken und schmerzhaften Folgen solche unverantwortlichen Verhaltensweisen mit sich bringen", schreibt @mallorcaviral in die Caption des Videos bei Instagram.

Reaktionen auf das Video

Viele der Nutzer reagieren auf das Video mit einem Augenzwinkern, so schreibt etwa einer: "Jetzt verstehe ich, warum die Mauer am Strand von Can Pastilla und Arenal abgerissen wird" und ein anderer macht einen Vergleich zu riskanten Praktik vom Balkon in den Pool zu springen, die vielen auf Mallorca das Leben kostet: "Die Engländer haben das „Balconing“. Wir könnten das hier als „Muring“ bezeichnen". "Muro" bedeutet Mauer auf Spanisch.

Andere nehmen den Sprung aber nicht auf die leichte Schulter. So schreibt eine Nutzerin etwa: "Sie kommen auf diese Insel, um zu trinken, die Musik voll aufzudrehen, ohne Rücksicht auf die Nachbarn, von einem Balkon zum anderen zu springen oder sich in den Hotelpool zu stürzen, ohne sich einen Dreck (entschuldigt das Wort) um Krankenhäuser, Feuerwehr, Hubschrauber, Zivilschutz, Polizei … zu scheren, die mobilisiert werden, weil ihnen unsere Insel und unsere Leute völlig egal sind. "

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