Erst "Schatzi", dann "Chalet X", jetzt "Chalet Max": Warum Krümel den Namen für ihr neues Lokal schon wieder geändert hat
Der neue Name ist dem Sohn des Gastronomen-Paares, Max, gewidmet

Bleibt dieser Name nun? / Privat
Na was denn nun? Erst hieß das neue Lokal des Gastronomen-Paars Marion und Daniel Pfaff in Peguera "Schatzi". Später wandelten die Pfaffs den Namen in "Chalet X". Seit Kurzem heißt es nun "Chalet Max", in Anspielung auf den Sohn Max der Pfaffs.

Aus dem Schatzi wurde erst das Chalet X. / Pfaff
"Man muss sich das so vorstellen, wie wenn BMW zum Beispiel ein neues Auto herausbringt. Bis zu dem Tag, wo das Auto auf dem Markt ist, hat es einen speziellen Namen. So war es auch mit dem 'Chalet X'. Das 'X' stand für unseren Sohn. Jetzt ist es offiziell. Seit gestern hängt auch endlich die Werbung. Es ist das 'Chalet Max', unserem Sohn gewidmet", so Marion Pfaff zur MZ.
Schon seit Mai habe festgestanden, dass das Lokal letztlich "Chalet Max" heißen würde. "Wir haben erst gewartet, bis die Beschriftung so weit war und dann ging es auch noch um die Bildmarke und so weiter. Deswegen haben wir erst das 'X' von Max stehen und die zwei Anfangsbuchstaben weggelassen", so "Krümel" zur MZ.

Marion und Daniel Pfaff. / RTL+
Unaussprechlicher Name
Im Juni, als aus dem "Schatzi" "Chalet X" wurde, sagte Pfaff zur MZ: "Wir haben so viel internationales Publikum, viele Engländer, viele Amerikaner. Die können das Wort Schatzi beziehungsweise das S-C-H nicht aussprechen. Sie fragen immer 'What is the meaning of this?'. Dann versuchen sie es nachzusprechen. Wenn sie es Freunden weiterempfehlen wollen, können sie sich den Namen nicht merken", so Krümel, die daraufhin nach einem anderen Namen gesucht habe.
Hinzu sei gekommen, dass die pinke Leuchtreklame für das Schatzi optisch nicht zum Lokal passe. "Das hatten wir im Januar bestellt. Da wussten wir noch gar nicht, wie der Laden aussehen wird", so die Mutter eines Sohnes. Unter anderem der graue Boden und die anthrazitfarbene Bestuhlung passe nicht zu dem alten Namen. Jeden Tag, als sie zu dem Lokal gefahren war, ärgerte sie sich über den "kitschigen" Namen. "Noch bevor die Saison vorbei ist, soll das Lokal offiziell 'Chalet X' heißen", sagte sie damals. Mit dem Namen könne man gut spielen, den Club etwa "X-Club" nennen.

Schon seit Mai stand für das Gastronomen-Paar Pfaff fest, dass das Lokal langfristig "Chalet Max" heißen soll. / Pfaff
Dringend Personal gesucht
Das Lokal sei aktuell, noch bis einschließlich Donnerstag (3.9.), geschlossen. "Gestern haben wir drei Barkeeper verloren", so die Partysängerin am Mittwoch (2.9.) zur MZ. Zu den Gründen äußerte sich die Auswanderin gegenüber der MZ nicht. "Wir suchen händeringend Barkeeper und Barkeeperinnen." Ab Freitag (4.9.), wenn das "Chalet Max" wieder aufmache, stehe Pfaff dann selbst hinter der Theke und werde nach eigener Aussage für das Wohl der Gäste sorgen.
Stadl existiert schon seit 2011
Neben dem Stadl betreiben die Pfaffs noch Krümels Stadl und das schon seit 2011. Sicherlich hilfreich für den Erfolg der Kneipe war, dass die Vox-Auswanderer-Sendung „Goodbye Deutschland“ die Sängerin und ihren aus Stuttgart stammenden Mann, den sie 2009 kennenlernte und der eine Booking-Agentur für Künstler betreibt, begleitete. Das Paar hat einen Sohn und lebt in der Nähe von Peguera. Im April 2026 eröffneten die Pfaffs dort ihr zweites Lokal. Die Eröffnung wurde teils von der Sendung "Zwischen Meer und Maloche: Arbeiten, wo andere Urlaub machen" begleitet.
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